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APA-Artikel 29. März 2013

FPÖ-Belakowitsch-Jenewein: SPÖ bringt Zweiklassen-Medizin für Kinder

"Oftmals werden notwendige Therapien für Kinder nicht von den Krankenkassen bezahlt. Offenbar gilt unter SPÖ-Ministerschaft die Zweiklassen-Medizin besonders für Kinder", kritisierte die freiheitliche Gesundheitssprecherin NAbg. Dr. Dagmar Belakowitsch-Jenewein. Nun hätten sich betroffene Eltern sogar an die Volksanwaltschaft gewandt, weil die Therapie für ihre an Anorexie leidende Tochter nicht bezahlt werde. "Weder die Krankenkasse, noch Jugendwohlfahrt fühlen sich zuständig und die verzweifelten Eltern werden wie ein Ping-Pong Ball zwischen den Stellen hin- und hergeschickt!", so Belakowitsch-Jenewein zu diesem für den Österreichischen Sozialstaat beschämenden Fall.

"Seit vielen Jahren fordern wir Freiheitliche, dass es mehr Therapieplätze für Kinder und Jugendliche geben soll, deren Kosten von den Krankenkassen getragen werden. Seit ebensovielen Jahren werden unsere Anträge vertagt! Es ist wirklich eine Schande, wie betroffene Eltern ohne Aussicht auf Geld oder Lösung ihres Problems zu Bittstellern degradiert werden", so Belakowitsch-Jenewein.

"Was sollen denn Eltern tun, die sich eine monatelange Therapie nicht leisten können? Herr Bundesminister Stöger schämen sie sich eigentlich nicht für ihr Verhalten? In besagtem Fall bedeutet ihre Politik, dass die Eltern zuschauen müssen, wie ihre Tochter verhungert!", so Belakowitsch-Jenewein die sich fragt, ob die SPÖ so die Themenführerschaft bei sozialer Gerechtigkeit erreichen will.

"Hoffentlich wird jetzt endlich von Seiten des Ministeriums und des Hauptverbandes erkannt, welche Auswirkungen die unsoziale Politik der SPÖ auf die Menschen hat und es gibt nicht nur für diese Familie eine Lösung, sondern für alle Familien, deren Kinder eine Therapie benötigen. Wir werden dieses Thema jedenfalls auch im Gesundheitsausschuss, der nach Ostern Tagen wird, besprechen und unsere Forderungen wiederholen", betonte Belakowitsch-Jenewein.

apa.at

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