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APA-Artikel 29. März 2013

6te Urlaubswoche für das Personal in den Gesundheits- und Sozialeinrichtungen

Der Vorsitzende der Bundesvertretung 09 in der GÖD, Gesundheits- und Sozialberufe Johann Hable, tritt für die ehestmögliche Anhebung des Urlaubs auf mindestens 6 Wochen für alle im Gesundheitsbereich Tätigen ein.

Die Produktivität der ArbeitnehmerInnen ist in den letzten zwanzig Jahren in Österreich erheblich gestiegen und ist jetzt auf dem Spitzenplatz in Europa, auch die Lebensarbeitszeit unter Berücksichtigung der Überstunden ist in Österreich höher als in den nordischen Staaten.

Vor allem im Gesundheitswesen sind Arbeitsbedingungen und Arbeitsbelastungen exorbitant hoch.

Durch die Senkung der Verweildauer in den Gesundheitseinrichtungen gibt eine wesentliche Verdichtung des Arbeitseinsatzes. (Volles Programm - z.B. früher 8 Tage Aufenthalt werden jetzt in 5 Tage Aufenthalt untergebracht).

Die zusätzliche Belastung durch Tag-/Nachtdienst, Sonn- und Feiertagsdienst und zum Wochenende selten frei, rechtfertigt eine 6te Urlaubswoche.

Dazu kommt noch, dass wegen akuten Personalmangels, Personal in der eigentlichen Freizeit zum Dienst des mehrmals zusätzlich eingeteilt wird.

Das Personal wird nicht aufgestockt wo es nötig ist, wichtige Stellen aus rein ökonomischen Gründen nicht nachbesetzt, die Arbeitstätigkeit verdichtet und Burn out - Gefahr verstärkt.

Schon bei der Implementation des Urlaubsgesetzes wurde darauf hingewiesen, dass Urlaube zur Regeneration der Arbeitnehmer nötig seien, alle wissenschaftlichen Studien verweisen darauf, dass Urlaub am Stück mindestens drei Wochen dauern muss um den nötigen Erholungsfaktor zu erzielen.

Der Vorsitzende der Bundesvertretung 09 in der GÖD, Johann Hable fordert daher die unmittelbare Umsetzung der 6ten Urlaubswoche, noch in dieser Legislaturperiode, jede Verschiebung verschlechtert die gesundheitliche Situation unseres Personals.

apa.at

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