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APA-Artikel 22. März 2013

PVÖ-Todt: Gesundheit der Menschen keine Kosten-Nutzen-Rechnung

Bundesrat Reinhard Todt, Generalsekretär des Pensionistenverbandes Österreichs (PVÖ), freut sich über die heutigen klaren Worte von Gesundheitsminister Alois Stöger zum Thema Gesundheitsversorgung von Älteren. Nachdem eine oberösterreichische Spitalsbetreiber-Gesellschaft Pläne schmiedete, nur mehr einem begrenzten Prozentsatz der Patienten und Patientinnen kostenintensivere Hüftoperationen zu bieten, kam es - zu Recht - zu einem Aufschrei. Auch der Pensionistenverband prangerte gleich an: "In Österreich darf es nie dazu kommen, dass medizinische Leistungen abhängig werden von der Geldbörse oder dem Geburtsdatum!"

Todt begrüßt in diesem Zusammenhang die Position Stögers: "Der Gesundheitsminister sieht die richtigen Prioritäten in der Gesundheitsversorgung in Österreich: Jedem Menschen, egal wie jung oder alt, steht die uneingeschränkte medizinische Leistung zu, die er benötigt. Die behandelnden Ärzte haben zu entscheiden, welche Therapie oder Operation die beste ist - ohne dabei auf soziale Herkunft oder Alter zu schielen."

"Die Erhaltung des hervorragenden österreichischen Gesundheitssystems ist eines der wichtigsten Anliegen des Pensionistenverbands, wir werden aufpassen und sicher nicht zulassen, dass man schleichend durch die Hintertür eine 'Zwei-Klassen-Medizin' einführt", schließt PVÖ-Generalsekretär Todt.

apa.at

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