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APA-Artikel 21. März 2013

Blecha: Keine Einschränkungen bei Gesundheitsleistungen

Klar reagierte Pensionistenverbands- und Seniorenratspräsident Karl Blecha in einer Pressekonferenz auf einen Bericht, wonach der OÖ-Spitalsbetreiber GESPAG bei künstlichen Hüftgelenken "sparen" will. Der Pensionistenverbands-Präsident sprach sich vehement gegen eine drohende "Zwei-Klassen-Medizin" aus: "In Österreich darf es nie dazu kommen, dass medizinische Leistungen abhängig sind von der Geldbörse oder dem Geburtsdatum!"

Neuverhandlungen mit Deutschland zur Vermeidung von Doppelbesteuerung deutscher Renten

Rund 150.000 österreichische Pensionisten beziehen eine deutsche Rente. Diese wurden vom zuständigen Finanzamt Neubrandenburg aufgefordert, eine Steuererklärung rückwirkend ab 2005 abzugeben. Betroffene wurden dadurch mit teils massiven Steuernachzahlungen konfrontiert. Der österreichische Seniorenrat hat über die Seniorensprecher der Regierungsparteien eine Petition im Parlament eingebracht, welche Neuverhandlungen zwischen Österreich und Deutschland zur Vermeidung von Doppelbesteuerung, sowie eine Novellierung des Einkommenssteuergesetzes fordert.

Bis zu 500 Euro netto im Jahr mehr für 40.000 Pensionisten-Paare

Beim "Erhöhten Pensionisten-Absetzbetrag" (dem ehem. Alleinverdiener-Absetzbetrag) zeigte der Druck der Pensionistenverbände Wirkung: "Wir haben beachtliche Verbesserungen durchsetzen können", freute sich PVÖ-Präsident Blecha: "Ende Februar wurde im Nationalrat eine rückwirkende Einschleifregelung beschlossen, die vorsieht, dass der Erhöhte Pensionisten-Absetzbetrag bei einer Pension bis 1750 Euro voll gilt und bis 2.200 Euro linear abgeschliffen wird. 40.000 Pensionisten-Paare, die von einer Pension leben, profitieren davon zusätzlich und erhalten bis zu 500 Euro netto im Jahr mehr Geld!"

Neues Pensionskonto beweist, dass selbstverständlich auch die Jungen mit sicheren Pensionen rechnen können

Ab 1. Jänner 2014 wird ein neues Pensionskonto eingeführt. Dieses gilt für alle Personen, die ab 1. Jänner 1955 geboren sind. Die Pensionen der Betroffenen werden alle auf Basis eines einzigen Pensionskontosystems berechnet und der aktuelle Stand des Kontos kann jederzeit eingesehen werden. Es biete "volle Transparenz und mehr Sicherheit, welche wir in unserem System dringend brauchen", und sei zudem die "größte Reform seit 1955, ein wichtiger Schritt zur Harmonisierung", betonte Blecha und abschließend: "Das neue Pensionskonto beweist, dass selbstverständlich auch die Jungen mit sicheren Pensionen rechnen können!"

apa.at

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