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APA-Artikel 21. März 2013

Nationalrat - Lapp: Vereinheitlichung der Pflegestandards notwendig

"Fragen der Pflege und Betreuung werden in den einzelnen Bundesländern unterschiedlich gehandhabt. Wir wollen, dass es über das gesamte Bundesgebiet einheitliche Regeln und Qualitätsstandards gibt. Denn es darf keinen Unterschied machen, ob man in Vorarlberg oder im Burgenland betreut wird", betonte SPÖ-Abgeordnete Christine Lapp heute, Donnerstag, im Nationalrat hinsichtlich des Antrags der FPÖ auf Untersagung des Gebietsschutzes im Bereich der mobilen Pflege in Oberösterreich und der Steiermark.

"Sozialminister Rudolf Hundstorfer ist es gelungen, den Pflegefonds einzurichten, ihn mit mehreren hundert Millionen Euro zu dotieren und auf die Bundesländer aufzuteilen. Es geht daher in einem nächsten Schritt um die Vereinheitlichung der Standards und der Qualität in sämtlichen Bundesländern", so Lapp.

Was die Steuerung des Angebotes betrifft, merkte Lapp an, dass es eine gute Verzahnung und Schaffung von synergetischen Maßnahmen brauche, um das Geld, das zur Verfügung steht, für die Menschen, die Pflege und Betreuung brauchen, optimal einzusetzen.

Aufs Schärfste verurteilte Lapp die Unterstellung der FPÖ, dass Organisationen aufgrund von politischen Punzierungen unterschiedlichen Gebietsschutz hätten oder sich Monopole einrichten würden. So entspreche es nicht den Tatsachen, dass sich die Organisationen den Markt aufteilen. Einsätze und Zuschläge werden von den Ländern und Gemeinden gesteuert, nicht von den Organisationen.

An die FPÖ-Abgeordneten richtete Lapp daher den Appell: "Desavouieren Sie nicht die zahlreichen Beschäftigen, die in diesen Bereichen tätig sind und jeden Tag unter großem Leistungs- und finanziellem Druck bei den Menschen vor Ort für Pflege und Betreuung sorgen. Werden Sie stattdessen sachlich und verändern Sie die Dinge für die Menschen, anstatt sie gegeneinander aufzuhetzen."

apa.at

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