zur Navigation zum Inhalt
 
APA-Artikel 21. März 2013

FPÖ-Karlsböck: Stöger-Reform bringt Zweiklassenmedizin in OÖ

"Erste Auswirkungen der stögerschen Gesundheitsreform können oberösterreichische Patienten nun am eigenen Leib, bzw der eigenen Hüfte, erleben", kritisierte der freiheitliche Ärztesprecher NAbg. Dr. Andreas Karlsböck, diesbezügliche Berichte des Ö1-"Morgenjournals". Nur noch fünf Prozent der oberösterreichischen Patienten sollen die besten, weil langlebigsten Hüftprothesen erhalten, weil der Spitalsbetreiber gespag 700.000 Euro einsparen will, berichtet der ORF. "Das ist Zweiklassenmedizin in ihrer übelsten Form", so Karlsböck.

Besonders unappetitlich sei jedoch, dass die gespag im Vorjahr einen zusätzlichen dritten Vorstandsposten geschaffen habe, der mit 180.000 Euro pro Jahr zu Buche schlage. "Für Politgünstlinge ist offenbar das Geld vorhanden, das beim Patienten fehlt", kritisierte Karlsböck. Hier zeige sich einmal mehr, dass die von SPÖ und ÖVP vielbejubelte Gesundheitsreform grandios gescheitert sei, betonte Karlsböck, der immer vor Leistungskürzungen gewarnt hat. "Jetzt haben wir das Resultat schwarz auf weiß. Gespart wird beim Patienten, während die Verwaltung aufgebläht wird", so Karlsböck.

Dieser erste Fall von massiven Leistungskürzungen in Oberösterreich sei nur die Spitze des Eisberges der gescheiterten Gesundheitsreform, befürchtet Karlsböck zahlreiche weitere Verschlechterungen für Patienten auch in den anderen Bundesländern. "Einzig die FPÖ hat immer vor diesen für Patienten mehr als unerfreulichen Entwicklungen gewarnt. Nun haben wir den Beweis dafür, dass die Versprechungen des Gesundheitsministers das Papier nicht wert sind auf dem sie stehen", so Karlsböck, der Stöger mit den besten Wünschen für seinen künftigen Job als SPÖ-Bezirksparteichef Urfahr-Umgebung bedachte.

apa.at

Zu diesem Thema wurden noch keine Kommentare abgegeben.

Mehr zum Thema

<< Seite 1 >>

Medizin heute

Aktuelle Printausgaben