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APA-Artikel 21. März 2013

Hüftprothesen - Seniorenrat gegen Zwei-Klassen-Medizin

Der Seniorenrat lehnt altersbezogene Kostenschranken im Gesundheitsbereich ab. "Wir haben uns immer gegen eine Zwei-Klassen-Medizin ausgesprochen", betonte Präsident Andreas Khol (V) am Donnerstag zum ORF-Bericht, wonach beim oberösterreichischen Spitalsbetreiber gespag die langlebigsten Hüftprothesen kontingentiert wurden. Einschränkungen nach Alter oder Geldbörse dürfe es nie geben, sagte auch Co-Präsident Karl Blecha (S).

Die Sparvorgaben in Oberösterreich mit den Ausgaben für einen dritten Vorstandsposten bei der gespag gegenzurechnen, lehnte Khol ab. "Wir sind keine Populisten." Blecha dagegen wertete dies zumindest als "ungutes Signal."

In der Pressekonferenz anlässlich von Vorstands- und Präsidiumssitzungen des Seniorenrats wandten sich die beiden Präsidenten auch ihren Kernthemen zu. Die Umstellung auf das Pensionskonto begrüßte Blecha wegen der versprochenen vollen Transparenz und sprach von einem wichtigen Schritt zur Harmonisierung des Pensionssystems. All jenen, die zurzeit am zugehörigen Fragebogen der Pensionsversicherung kiefeln, bieten die Seniorenorganisationen Hilfe beim Ausfüllen an.

apa.at

  • Herr DI Martin Lechner, 11.03.2014 um 15:01:

    „Ich bin auch ganz klar der Meinung, dass es bei jeglicher medizinischen Versorgung keine Unterschiede aufgrund des Alters oder gar des Gesundheitszustandes geben darf. Mein Großvater hat auch kürzlich eine Hüftprothese bekommen (Ein Modell dieses Herstellers: http://www.vivamed.at/de/unternehmen/medizinprodukte/ ). Nicht auszudenken, wenn er das nicht bekommen oder komplett aus eigener Tasche zahlen hätte müssen!“

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