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APA-Artikel 18. März 2013

Das Wilhelminenspital bekommt einen neuen Kindergarten

Das Wilhelminenspital wird bis 2024 neu errichtet. Eine kompakte Baustruktur, die die Zusammenarbeit zwischen den einzelnen Bereichen in Zukunft erleichtert, löst das nicht mehr zeitgemäße Pavillonsystem mit langen Wegen ab. Der Neubau erfolgt schrittweise in vier Phasen bei laufendem Spitalsbetrieb. Den Start für das Modernisierungsprojekt stellt der Kindergarten an der Johann-Staud-Straße dar. Gesundheits- und Sozialstadträtin Sonja Wehsely nahm heute, Montag, gemeinsam mit Ottakrings Bezirksvorsteher Franz Prokop, KAV-Generaldirektor Wilhelm Marhold und der Bereichsleiterin Kindergärten und Horte der Wiener Kinderfreunde, Margit Tauber, den Spatenstich vor. "Das Wiener Spitalskonzept 2030 wird Schritt für Schritt weiter umgesetzt. Das neue Wilhelminenspital ist ein wesentlicher Pfeiler bei der Modernisierung der Wiener Spitalslandschaft. Als eine von sieben zentralen Spitalsorganisationen wird es künftig als modernes Schwerpunktkrankenhaus die Gesundheitsversorgung im Westen Wiens auf höchstem medizinischen Standard garantieren", betonte Wehsely.

"Dieser Kindergarten wird höchste Qualität mit Funktionalität vereinen. Damit bietet er beste Voraussetzungen dafür, dass sich Kinder und KindergartenpädagogInnen wohlfühlen. Ich freue mich, dass die Kinder bereits im Sommer 2014 in dieses topmoderne Haus einziehen können. Aufgrund der Bedeutung von Betriebskindergärten für die Vereinbarkeit von Beruf und Familie ist dieses Projekt besonders zu begrüßen", betont Bildungsstadtrat Christian Oxonitsch.

Sechs Gruppenräume und viel Platz zum Spielen

Der neue Kindergarten an der Johann-Staud-Straße wird als Niedrigenergiehaus nach modernsten ökologischen Kriterien errichtet. Auf rund 1.700 Quadratmetern Nutzfläche entstehen sechs Gruppenräume auf zwei Geschoßen, die nach Südwesten - Richtung Spitalsgelände - orientiert sind. Der Grünraum erstreckt sich auf rund 2.000 Quadratmetern und bietet den Kindern viel Freiraum und Platz zum Spielen. Der Kindergarten soll - wie derzeit auch schon - vor allem der Kinderbetreuung für die MitarbeiterInnen zur Verfügung stehen. "Die Öffnungszeiten des Kindergartens sind mit den Dienstzeiten der MitarbeiterInnen abgestimmt. Das Tolle daran ist, dass, während die Eltern im Nachtdienst sind, die Kinder hier übernachten können", so Generaldirektor Wilhelm Marhold. Dieses Service gibt es schon seit mehr als 20 Jahren im Kindergarten des Wilhelminenspitals. Insgesamt gibt es im Wiener Krankenanstaltenverbund zehn Betriebskindergärten mit insgesamt 1.142 Betreuungsplätzen.

Im April starten die Bauarbeiten, die ca. eineinhalb Jahre dauern werden. Bis Herbst 2013 wird der Rohbau errichtet. Danach kann mit dem Fassaden- und Innenausbau fortgesetzt werden. Voraussichtlich Mitte nächsten Jahres werden die Kinder in ihren neuen Kindergarten übersiedeln können. Die Errichtungskosten belaufen sich auf rund netto 4,5 Millionen Euro.

apa.at

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