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APA-Artikel 15. März 2013

Tiroler Rettungswesen: UVS wies Klage des dänischen Mitanbieters ab

Der Unabhängige Verwaltungssenat (UVS) Tirol hat den Rechtsstreit des dänischen Anbieters Falck gegen das Land Tirol zugunsten des Landes entschieden. Falck hatte die Auftragserweiterung des Landes wegen der im Rettungswesen in Tirol anfallenden Mehrkosten beim UVS prüfen lassen, hieß es in einer Aussendung des Landes am Freitag.

"Wir wollen wissen, ob die Adaption gegen geltendes EU-Recht verstößt", hatte Falck-Sprecher Christoph Lippay im September erklärt. Bei der Ausschreibung habe es sich laut Land Tirol um eine der europaweit ersten Ausschreibungen dieser Größenordnung im Rettungswesen gehandelt.

Ende Juli 2012 hatte das Land die Leistungsadaption abgesegnet, die Rettungsgesellschaft bekommt deshalb rückwirkend rund 6,4 Millionen Euro. Seit heuer wurde der Basisauftrag für die Rettung um 4,8 Millionen aufgestockt. Dies dürfte dem unterlegenen dänischen Mitbewerber Falck offenbar sauer aufgestoßen sein. Schon unmittelbar nach der Vergabe im Jahr 2010 hatten die Dänen angezweifelt, ob das bodengebundene Rettungswesen in Tirol von ursprünglich budgetierten rund 30 Millionen Euro durchführbar sei.

apa.at

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