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APA-Artikel 15. März 2013

SPÖ-Klubtagung-Wehsely: Starke Stadt sichert soziale Gerechtigkeit

Soziale Gerechtigkeit muss beständig neu erkämpft werden. Arbeit und Vermögen sind ungleich verteilt und damit verbunden auch Chancen und Risiken. "Gerade in einer Zeit und einer Gesellschaft, die immer stärker polarisiert, braucht es engagierte Arbeit für die, die Unterstützung brauchen. Niemand darf zurückgelassen werden", verdeutlicht Gesundheits- und Sozialstadträtin Sonja Wehsely im Rahmen der SPÖ-Klubtagung in Rust und erläutert: "Dabei muss das sozialen Netz so dicht wie notwendig und so individuell wie möglich sein, um Menschen zu unterstützen."

Die Bedarfsorientierte Mindestsicherung trägt die Handschrift der SPÖ. BezieherInnen sind krankenversichert, erhalten durchschnittlich um 50 Euro im Monat mehr als früher in der Sozialhilfe und der Mindeststandard für Kinder ist mit über 200 Euro der höchste in Österreich. Die Zahl der Personen, die allein von der Mindestsicherung leben, ist 2012 um 14 Prozent zurückgegangen. Das bestätigt den Wiener Weg: Die Bedarfsorientierte Mindestsicherung ist das Trampolin in ein eigenständiges Leben. Dabei setzt Wien besondere Impulse bei der Reintegration in den Arbeitsmarkt. Denn ein Arbeitsplatz, von dem man leben kann, ist die beste soziale Absicherung.

Beste Gesundheitsversorgung für die WienerInnen - das Wiener Spitalskonzept 2030

Ein zentraler sozialdemokratischer Wert ist der freie Zugang zur Gesundheitsversorgung. Das Wiener Spitalskonzept 2030 - beschlossen in Rust 2011 - stellt die bestmögliche Gesundheitsversorgung auch in Zukunft sicher und gewährleistet, dass die Wiener Spitäler dauerhaft vor Privatisierungen geschützt werden. Dafür werden in wirtschaftlich schwierigen Zeiten große Investitionen getätigt. Hier zentrale Bauprojekte im Rahmen des Wiener Spitalskonzeptes 2030:

Das neue Krankenhaus Nord wird als Flaggschiff des Wiener Spitalskonzeptes 2030 pro Jahr 40.000 Menschen stationär und rund 250.000 Personen ambulant versorgen. Es wird von einer komplett neuen Betriebsstruktur profitieren und so in vorbildlicher Weise höchste Effizienz und größte Qualität für Patientinnen und Patienten sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vereinen.

Die Krankenanstalt Rudolfstiftung wird derzeit modernisiert und erweitert. Der Südzubau wird schon in diesem Jahr fertiggestellt. Die neue Regionalpsychiatrie für den 3., 4. und 11. Bezirk in der Juchgasse wird im Jahr 2014 eröffnet.

Das Kaiser-Franz-Josef-Spital erhält bis 2015 ein neues Mutter-Kind und OP-Zentrum. Sämtliche Einrichtungen des bereits über 100 Jahre alten Gottfried von Preyer'schen Kinderspitals übersiedeln in das neue Gebäude, das nach modernsten Erkenntnissen der Kinder- und Jugendmedizin ausgestattet wird. Das künftige Mutter-Kind- und OP-Zentrum beherbergt aber auch Ambulanzen, Stationen und alle OP-Einrichtungen.

Das neue Wilhelminenspital ist ein weiterer wesentlicher Pfeiler bei der Umstrukturierung und Modernisierung der Wiener Spitalslandschaft. Das Wilhelminenspital wird bis 2024 neu gebaut - die veraltete Pavillonstruktur wird durch einen modernen Zentralbau ersetzt. Das Wilhelminenspital wird dann als modernes Schwerpunktkrankenhaus die Gesundheitsversorgung im Westen Wiens auf höchstem medizinischen Standard garantieren.

Leistbare und passgenaue Pflege - das Wiener Geriatriekonzept

Die SPÖ steht für leistbare Pflege für alle Menschen, die sie brauchen. Angesichts der steigenden Zahl von älteren Menschen, werden auch immer mehr flexible und passgenaue Pflege und Betreuung brauchen. Angehörige, die den Hauptanteil der Pflege leisten, müssen unterstützt werden.

Mit dem Geriatriekonzept, das ebenfalls in Rust erstmals präsentiert und beschlossen wurde, macht die Stadt das Pflegesystem krisenfest. Neue Pflegewohnhäuser werden errichtet, die mobilen Dienste für die Pflege und Betreuung der WienerInnen zu Hause ausgebaut. Von 2007 bis 2015 werden insgesamt elf neue Pflegewohnhäuser mit insgesamt rund 3.400 Pflegeplätzen errichtet: Bis jetzt wurden schon vier neue Häuser errichtet und damit über 1.200 Pflegeplätze geschaffen. Die nächsten Meilensteine sind erfolgreich auf den Weg gebracht.

"Ich stehe für soziale Gerechtigkeit, beste medizinische Versorgung und leistbare Pflege für alle", erklärte Wehsely abschließend.

apa.at

  • Herr rob schneib, 18.03.2013 um 09:08:

    „Bezüglich der starken Stadt und der bedarfsorientierten Midestsicherung wurde bei der Rede von Wehsely dieses Video präsentiert:
    https://www.youtube.com/watch?v=aGeelkocT6c“

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