zur Navigation zum Inhalt
 
APA-Artikel 15. März 2013

WGKK eröffnet neue Intensivstation im Hanusch-Krankenhaus

Im Hanusch-Krankenhaus, das im Eigentum der Wiener Gebietskrankenkasse (WGKK) steht, wurde am Freitag die neue Intensivstation eröffnet, die über zehn Betten (bisher sechs) verfügt. Pro Jahr werden mehr als 300 unfallchirurgische, chirurgische, aber auch internistische und hämatologische Patientinnen und Patienten betreut.

Ein besonderes Merkmal der neuen Intensivstation sind die beiden Isolierzimmer - hier kann je nach medizinischer Erfordernis Unter- bzw. Überdruck der Raumluft erzeugt werden. Weiters zeichnet sich die Station durch Wände aus Shelter-Glas aus. Per Knopfdruck können die Glaswände jederzeit von transparent auf undurchsichtig geändert werden. Diese Funktion stellt die Wahrung der Intimsphäre sicher.

Der Ärztliche Leiter des Hanusch-Krankenhauses, Prim. Univ. Prof. Dr. Klaus Klaushofer betonte bei der Eröffnungsfeier, dass es der Tradition des Hauses entspreche, "rasch auf moderne medizinische Entwicklungen zu reagieren und Patientenversorgung mit höchster Qualität sicher zu stellen. Schon die 1986 in Betrieb genommene Intensivstation war ein Aushängeschild des Hauses. Nun sichert die neue Station für die Zukunft die optimale Betreuung der schwerst erkrankten Patientinnen und Patienten."

Stolz auf die neue Station ist auch WGKK-Obfrau Ingrid Reischl. Sie zeigte sich überzeugt, dass die Betroffenen künftig auf der neuen Intensivstation "die beste Versorgung bekommen, die es in Wien gibt." Möglich gemacht werde das einerseits durch die neue Ausstattung, aber auch dadurch, "dass wir die besten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben, die man sich wünschen kann."

Lob für das Team gab es auch vom Vorstand der Abteilung für Anästhesiologie und Intensivmedizin, Prim. Univ. Prof. Dr. Alexander Löckinger, M.Sc. Er sprach der Stadt Wien und der WGKK seinen Dank aus, da sie zum einen die neue Station finanziert haben und ihm und seinen Kolleginnen und Kollegen zum anderen auch freie Hand bei der Planung gegeben haben. "Ohne diese Möglichkeit hätten wir nicht das, was wir jetzt haben", sagte Primarius Löckinger.

apa.at

Zu diesem Thema wurden noch keine Kommentare abgegeben.

Mehr zum Thema

<< Seite 1 >>

Medizin heute

Aktuelle Printausgaben