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APA-Artikel 15. März 2013

Nach Organspendeskandal an Uni Leipzig - Mediziner gekündigt

Nach dem Skandal um Organspenden an der Universitätsklinik Leipzig ist zwei Oberärzten gekündigt worden. Das teilte die Medizinischen Fakultät am Donnerstag mit und bestätigte Medienberichte. Die außerordentliche Kündigung stehe im direkten Zusammenhang mit dem Skandal um manipulierte Lebertransplantationen, sagte eine Sprecherin. Weitere Einzelheiten nannte sie nicht.

Anfang des Jahres hatte die Universität publik gemacht, dass am Transplantationszentrum in der Vergangenheit in 38 Fällen falsche Angaben gemacht wurden, um Patienten schneller zu einer Spenderleber zu verhelfen. Ein Team der Ständigen Kommission Organtransplantation der Bundesärztekammer hat seither rund 400 Patientenakten begutachtet. Ein abschließender Bericht steht noch aus.

Manipulationen bei Organtransplantationen waren in der jüngeren Vergangenheit auch an den Universitätskliniken Göttingen, Regensburg und München bekanntgeworden.

apa.at

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