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APA-Artikel 8. März 2013

Oö. Ordensspitäler - Pühringer fordert Streikverzicht: Angebot steht

LH Josef Pühringer (V) appellierte an die Gewerkschaft, auf Streiks zu verzichten. "Unser Angebot steht und kann jederzeit endverhandelt werden", so der Finanz- und Gesundheitsreferent in einer Presseaussendung am Donnerstag. Streikmaßnahmen würden hingegen auf dem Rücken der Patienten ausgetragen. Die gesamte Gewerkschaftsbewegung sowie die Sozialistische Jugend unterstützte hingegen die Bediensteten der Ordensspitäler.

"Die Beschäftigten können nicht länger dabei zusehen, wie ihre ohnehin nicht üppigen Einkommen Jahr für Jahr schrumpfen! Es geht um 10.000 Menschen und ihre Familien, die sich ein Einkommen verdient haben, von dem sie gut leben können", so der ÖGB-Landesvorsitzende Johann Kalliauer. "In Summe betrachtet, bedeuten die bisher vorgelegten Angebote in Wahrheit eine Verschlechterung oder bestenfalls ein Nullsummen-Spiel. Es ist an der Zeit für faire Lohnabschlüsse!" betonte SJ-Landesvorsitzende Fiona Kaiser.

Pühringer bedauerte nochmals, dass die Gewerkschaft die Gespräche am Mittwoch habe scheitern lassen. Die Arbeitgeberseite habe dabei ein ordentliches Angebot auf den Tisch gelegt, das eine deckungsgleiche Lösung wie beim Krankenhausbetreiber des Landes, der gespag, bedeutet hätte - eine "de facto 39-Stunden-Woche zum Wunschtermin 1. Juni mit ein paar Angleichungen der derzeit sehr unterschiedlichen dienstrechtlichen Regelungen", hieß es in der Aussendung. Damit habe die Arbeitgeberseite sich stark bewegt, die Gewerkschaftsvertreter aber nicht.

apa.at

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