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APA-Artikel 5. März 2013

Zürcher Unispital nimmt im Herbst Herzzentrum in Betrieb

Im Wettbewerb mit Bern um Herztransplantationen bringt sich auch Zürich in Stellung:Das Zürcher Universitätsspital (USZ) bezieht am 1. Oktober 2013 sein neues Herzzentrum in einem eigens eingerichteten Spitaltrakt. Fachteams arbeiten dort Hand in Hand.

Mit dem Aufbau eines Herzzentrums bringt sich das USZ im Wettbewerb um die Verteilung der Herztransplantationen in eine gute Ausgangsposition, wie der verantwortliche Herzzentrums-Entwickler Walter Weder am Dienstag zur Nachrichtenagentur sda sagte. Er ist allerdings der Meinung, eine Reduktion von drei auf zwei Transplantationszentren sei eigentlich nicht nötig.

Auch bei nur zwei Zentren in der Schweiz erhöhten sich die Fallzahlen pro Zentrum nur unwesentlich, so Weder. Statt etwa 10 bis 12 Herztransplantationen im Jahr mache man dann 15 bis 16. Ohnehin sei die Anzahl dieser Eingriffe jährlichen Schwankungen unterworfen.

Grundsätzlich sei eine Herztransplantation auch gar keine so komplexe Angelegenheit. Es gebe keinen Grund, sie zu glorifizieren, gebe es doch viel Komplizierteres, so Weder.

Viel verspricht sich Weder von der Entwicklung von Kunstherzen. Hier zeichne sich ab, dass dereinst Patienten solche kleinen Geräte nicht nur als Übergang bis zur Verfügbarkeit eines Spenderherzens erhalten, sondern als definitive Lösung. Das USZ betreibe aktive Forschung in diesem Bereich.

apa.at

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