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APA-Artikel 26. Februar 2013

Oö. Ordensspitäler - Streikvorbereitungen laufen weiter

Die Streikvorbereitungen in den acht oberösterreichischen Ordensspitälern laufen auf Hochtouren weiter. Von einem Gipfelgespräch am Freitag, das Landeshauptmann Josef Pühringer (V) angeregt hatte, erwarten sich die Betriebsräte nicht viel, wie sie nach ihrer Konferenz am Dienstag mitteilten. Man habe den Eindruck, die Arbeitgeber spielten auf Zeit, um die Beschäftigten mürbe zu machen, hieß es.

"Hätten die Arbeitgeber vor, uns ein akzeptables Angebot vorzulegen, würden sie mit uns verhandeln und müssten nicht mit uns zum Herrn Landeshauptmann pilgern", sagte Verhandlungsführerin Sonja Reitinger von der Gewerkschaft vida. Der Auftrag der Mitarbeiter sei klar: Kein Abschluss unter der Inflationsrate. Das oder die dauerhafte Arbeitszeitverkürzung von 40 auf 39 Stunden fordern die Verhandler nach einem "Abspeisen" unter der Inflationsrate im vierten Jahr in Folge, sonst gebe es kommende Woche weitere Arbeitsniederlegungen in allen Häusern.

Bereits vergangenen Mittwoch hatten die Belegschaften der Ordensspitäler gestreikt. Die Patienten mussten zwar längere Wartezeiten in Kauf nehmen, hatten aber laut Auskunft der Krankenhäuser großteils Verständnis für die Kampfmaßnahmen. Die Arbeitgebervertreter haben bisher einen Bruttobetrag von maximal 20 Euro oder eine bis Jahresende befristete Verkürzung der Arbeitszeit von 40 auf 39,5 Stunden in Aussicht gestellt. Der ÖGB Oberösterreich mit allen Gewerkschaften stehe geschlossen hinter den Mitarbeitern in den Ordensspitälern. Bei der Landesvorstandssitzung am vergangenen Freitag haben Gewerkschafter aus verschiedensten Branchen ihre Unterstützung zugesagt, hieß es.

apa.at

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