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APA-Artikel 25. Februar 2013

40-Stunden-Woche: Ärztekammer unterstützt Gewerkschaftsbund

Die Wiener Ärztekammer unterstützt "vollinhaltlich" die Forderung von ÖGB-Präsident Erich Foglar hinsichtlich einer Arbeitszeitverkürzung in Richtung 40-Stunden-Woche für Spitalsärzte, wobei durchaus individuelle Arbeitszeithöchstgrenzen angedacht werden sollten. Gerade in Wien seien Dienste bis zu 97 Stunden in der Woche aber keine Seltenheit, "und dies gehöre raschest abgeschafft", betonte der Obmann der Kurie angestellte Ärzte und Vizepräsident der Ärztekammer für Wien, Hermann Leitner.

Zwar gäbe es seit 1997 das für Spitalsärzte gültige Krankenanstalten-Arbeitszeitgesetz, aber der jüngste Kontrollamtsbericht der Stadt Wien habe gezeigt, wie oft und massiv dieses Gesetz aufgrund der angespannten Personalsituation sowie der zu erledigenden Arbeit gebrochen werde. "Patienten haben ein Recht darauf, von ausgeruhten Ärztinnen und Ärzten behandelt zu werden", so Leitner. Die Arbeitsbelastungen für Spitalsärzte seien nach wie vor "oft unerträglich".

Für Leitner ist aber auch klar, dass eine Reduktion der Arbeitszeiten mit einer Personalvermehrung einhergehen müsse. Leitner: "Wir fordern die stufenweise Reduktion der überlangen Arbeitszeiten für Spitalsärzte, ohne aber im selben Ausmaß Gehaltskürzungen hinnehmen zu müssen."

apa.at

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