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APA-Artikel 25. Februar 2013

Wehsely: Stadt Wien fördert medizinische Forschung zum Wohl der PatientInnen

"Als Wiener Gesundheitsstadträtin ist es meine wichtigste Aufgabe, die bestmögliche medizinische Versorgung für alle WienerInnen sicherzustellen, unabhängig von Einkommen, Alter, Herkunft oder Geschlecht. In Wien gibt es Spitzenmedizin für alle.

Die finanzielle Unterstützung von wissenschaftlichen Forschungsarbeiten von Ärztinnen und Ärzten ist dafür eine wichtige Grundlage. Der Medizinisch-Wissenschaftliche Fonds des Bürgermeisters hat seit seiner Gründung 1978 insgesamt 1.155 wegweisende Forschungsprojekte mit rund 27,5 Millionen Euro gefördert. Ich freue mich, dass diesmal 26 ausgezeichnete medizinisch-wissenschaftliche Forschungsvorhaben mit insgesamt rund 836.000 Euro gefördert werden", erklärte die Wiener Gesundheits- und Sozialstadträtin Sonja Wehsely bei der 61. Dekretüberreichung.

"Medizinische Allgemeinversorgung und spitzenmedizinische Forschungsleistungen gehen in Wien Hand in Hand und stellen die PatientInnen jeweils in den Mittelpunkt ", betonte Wehsely in ihrer Rede. Im Rahmen des so genannten "Bürgermeisterfonds" werden sowohl Forschungsprojekte von Wiener ÄrztInnen aus dem öffentlichen Gesundheitswesen, sowie von der Medizinischen Universität Wien, als auch aus dem niedergelassenen Bereich gefördert. Wien ist das einzige Bundesland, das mit dem "Medizinisch-Wissenschaftlichen Fonds des Bürgermeisters" die Forschungstätigkeit von ÄrztInnen mit einem eigenen Fonds fördert.

Der Fonds lädt die Wiener MedizinerInnen regelmäßig ein, zu bestimmten Schwerpunktthemen Forschungsprojekte einzureichen, um die gesundheitspolitische Ausrichtung des Fonds zu akzentuieren.ProjektwerberInnen sind eingeladen, zusätzlich zu den bisherigen medizinisch-wissenschaftlichen Themenkreisen auch zu folgenden Schwerpunktbereichen Forschungsvorhaben einzureichen:

  • Integrierte Versorgung
  • Ärztin/Arzt - PatientIn
  • Kommunikation
  • Versorgung von sozial benachteiligten PatientInnen (MigrantInnen, Menschen mit Behinderungen, psychisch schwer erkrankte PatientInnen, Arbeitslose)
  • Gender-Differences in Inanspruchnahme, Betreuungsqualität, Kommunikation, Information
  • PatientInnen-Strukturenanalyse
  • Ablaufprozesse, Case Management, Qualitätsmanagement aus der Sicht des Personals und aus der Sicht der PatientInnen

apa.at

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