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APA-Artikel 18. Februar 2013

Herzensangelegenheiten in "Apothekerhand"

Herzensangelegenheiten in gesundheitlicher Hinsicht: Herz-Kreislauf-Erkrankungen stehen im Mittelpunkt der diesjährigen Wissenschaftlichen Fortbildungswoche der Österreichischen Apothekerkammer (3. bis 8. März) in Saalfelden im Bundesland Salzburg. Oft handelt es sich um chronische Erkrankungen, was die Aktivitäten aller beteiligten Gesundheitsberufe in der Patientenversorgung besonders herausfordernd macht.

"Werden die Behandlungsmöglichkeiten bei Herz-Kreislauferkrankungen zwar laufend besser und die Medikamente zunehmend innovativer, so nimmt auch der Stellenwert der Beratung von Herz-Kreislaufpatienten in der Apotheke zu", hieß es in einer Aussendung der Standesvertretung. Laut Statistik Austria ist die Diagnose Herz-Kreislauferkrankungen bei 11,3 Prozent aller Spitalsentlassungen vermerkt. Die Krankenversicherungen geben für die Arzneimittel für solche Patienten jährlich rund 411 Millionen Euro aus, was fast 20 Prozent der gesamten Medikamentenkosten ausmacht.

Großes Augenmerk muss bei Herz-Kreislaufpatienten auf die richtige und konsequente Einnahme der Medikamente gelegt werden. "Aus Studien wissen wir, dass 40 bis 60 Prozent der Bluthochdruckpatienten ihre Medikamente nicht ordnungsgemäß einnehmen", so Raimund Podroschko, Vizepräsident der Österreichischen Apothekerkammer.

An dem Kongress, der schon zum 46. Mal stattfindet, werden rund 500 Apotheker teilnehmen. Jedes Jahr ist die Veranstaltung auch Schauplatz von standespolitischen Gesprächen und Diskussionen. Insgesamt sind in Österreich rund 5.800 Pharmazeuten in 1.330 Apotheken tätig.

apa.at

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