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APA-Artikel 15. Februar 2013

FPÖ: Karlsböck: Krankenkassen sind keine Sparvereine auf Kosten der Patienten

FPÖ-Ärztesprecher NAbg. Andreas Karlsböck zeigt sich grundsätzlich erfreut über das finanzielle Ergebnis der Krankenkassen im abgelaufenen Jahr. "Sparsamkeit ist zu begrüßen, allerdings sehen wir Freiheitliche sie in den Strukturen wesentlich lieber als bei den Leistungen für die Patienten", hält Karlsböck fest. Dieser Trend sei für ihn jedoch nicht erkennbar: "Anstatt die Kassen endlich zusammenzulegen, wird bei den Ausgaben für die Beitragszahler gespart", so Karlsböck, der fordert, den erwirtschafteten Überschuss zumindest teilweise an die Patienten weiterzugeben, denn: "Eine Krankenkasse ist kein Sparverein."

Es sei beispielsweise nötig, mehr niedergelassene Ärzte mit Kassenverträgen auszustatten, um die Versorgung zu verbessern und gerade bei Fachärzten enorm lange Wartezeiten zu vermeiden. "Und es muss endlich sichergestellt werden, dass Ärzte auch andere Ärzte anstellen können", fordert Karlsböck.

Große Defizite ortet der freiheitliche Ärztesprecher im Bereich der Zahnmedizin: "Es kann nicht sein, dass man den Menschen den Grad ihres Wohlstands am Gebiss ansieht, weil sich viele die enormen Selbstbehalte nicht leisten können", so Karlsböck, der es als Armutszeugnis für das Gesundheitssystem bezeichnet, dass Jahr für Jahr zigtausende Menschen nach Ungarn zum Zahnarzt fahren müssen.

apa.at

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