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APA-Artikel 14. Februar 2013

Drogensubstitution - Burgenlands Gesundheitslandesrat für Status quo

Für die Beibehaltung der Substitutionstherapie hat sich am Donnerstag Burgenlands Gesundheitslandesrat Peter Rezar (S) ausgesprochen. Diese sei "als therapeutische Methode unumstritten". Sie habe schon viel Leid gemildert und vielen Drogenkranken dazu verholfen, einer geregelten Arbeit nachzugehen und damit ihren Lebensunterhalt zu sichern. Dies sei für eine positive Prognose sehr wichtig, so Rezar gegenüber der APA.

"Sie abzuschaffen, weil es - wie die Frau Innenministerin meint - Menschen gibt, die missbräuchlich mit ihr umgehen, ist so, als würde man das Kind mit dem Bade ausschütten", meinte Rezar. Es gehöre außerdem nicht zu den Aufgaben von Politikern, evidenzbasierte therapeutische Maßnahmen, die "State of the Art" seien, zu bewerten. "Die Haaranalyse eignet sich nicht als Methode, um eine aktuelle Beeinträchtigung festzustellen", erklärte der Landesrat.

apa.at

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