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APA-Artikel 13. Februar 2013

Schittenhelm zur aktuellen Lungenkrebs-Studie: Gesundheitsminister soll präventive Maßnahmen für Frauen setzen!

In Bezug auf die aktuelle epidemiologische Studie zum Thema Lungenkrebs bei Frauen schlagen die ÖVP-Frauen Alarm: "Es ist ein Gebot der Stunde zu handeln. Der Gesundheitsminister ist aufgefordert, Maßnahmen zur Prävention für junge Mädchen und Frauen zu setzen", sagt die Bundesleiterin der ÖVP-Frauen Abg.z.NR Bgm. Dorothea Schittenhelm.

Die heute veröffentlichte wissenschaftliche Untersuchung zeige, dass von rund 1,3 Millionen Todesopfern durch bösartige Erkrankungen in den 27 EU-Mitgliedsländern rund 737.700 Männer und etwa 576.500 Frauen betroffen seien. "Es ist erschreckend, dass die Sterblichkeit an Lungenkrebs bei Frauen in Österreich deutlich gestiegen ist", zeigt sich Schittenhelm betroffen.

Trotz des Rückgangs der bösartigen Lungentumore bei den Männern in Österreich um 20 Prozent in den vergangen zehn Jahren, war Lungenkrebs immer noch die häufigste Krebstodesursache bei den Männern. Bei Frauen stieg die Neuerkrankungsrate im selben Zeitraum um 18 Prozent an, die Sterblichkeit an Lungenkrebs erhöhte sich bei Frauen um 15 Prozent. Bundesleiterin Schittenhelm betont dazu: "Wir wissen, dass auch immer mehr Frauen rauchen und Rauchen der Hauptgrund für Lungenkrebs ist. Die Alarmglocken sollten beim Gesundheitsminister daher schrillen und ich fordere ihn auf, hier präventiv tätig zu werden!"

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