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APA-Artikel 11. Februar 2013

LR Ragger: Medizinische Privatuniversität Kärnten gilt als Jahrhundertprojekt

"Es wird der SPÖ Kärnten nicht gelingen das Erfolgsprojekt der Etablierung einer medizinischen Privatuniversität in Kärnten zu zerstören. Aus rein wahltaktischen Gründen bekämpft die SPÖ dieses Projekt und deklariert die Privatuni als "Eliteuni". Eigentlich kritisiert die SPÖ mit ihrer ablehnenden Haltung auch ihre prominente Parteifreundin Burgstaller", bekräftigte Bildungsreferent LR Mag. Christian Ragger.

Denn die Landeshauptfrau Burgstaller habe bei der 10-Jahres-Feier der PMU ausdrücklich festgestellt: "Das ist keine Eliteuniversität!" Denn jeder, der die Voraussetzungen erbringe, könne dank Stipendien und Leistungsstipendien an dieser Uni studieren!" Genau dasselbe sei auch in Kärnten geplant. "Für 30 Kärntnerinnen und Kärntner wird ein Gratis-Studium zur Verfügung gestellt. Damit steuern wir gegen die Abwanderung von Jugendlichen", erklärte Ragger. Auch der ehemalige Landeshauptmann von Salzburg Prof. Dr. Franz Schausberger habe dargelegt, dass allen Unkenrufen zum Trotz sich die PMU als Erfolgsmodell entwickelt habe: "Der Erfahrungsbericht aus meine Sicht beweist, dass rund 600 bis 700 Interessenten jährlich an der PMU studieren wollen und nur ein kleiner Teil hier aufgenommen werden kann". Seine Aussagen seien für Ragger eine zusätzliche Motivation, Ansporn und Bestätigung für die Verwirklichung des Erfolgsprojektes in Klagenfurt. Denn davon könne man auch ableiten, dass auch in Klagenfurt genügend Bewerber für die geplanten 80 Plätze pro Studienjahr vorhanden seien.

Wie Ragger weiters ausführt wolle er lieber eine eigenständige Universität in Klagenfurt etablieren, als nur bloßer "Wurmfortsatz" von der Medizin Universität Graz sein. "Die SPÖ habe sich klar für die bescheidene Rolle des Anhängsels positioniert und befindet sich im Dornröschenschlaf. Sie bevorzugt ein Projekt, das von 2008 bis 2012, ganze 20 Studierende der Uni Graz in Anspruch genommen haben. Für eine Handvoll Absolventen pro Jahr unzählige Millionen zu verschwenden, während wir eine eigenständige private Universität favorisieren, das ist an Kurzsichtigkeit der SPÖ wohl nicht mehr zu überbieten", sagte Ragger. Als bezeichnend und absurd findet es Ragger auch, dass der neue Rektor der Uni Klagenfurt Oliver Vitouch sich für diesen Zerstörungskurs der SPÖ einsetze.

Abschließend hält Ragger fest, die SPÖ Kärnten agiere fernab von den Interessen der jungen Kärntnerinnen und Kärntnern. Das Einzige, in dem die SPÖ wohl den unbestritten ersten Platz belege, seien fehlende und konzeptlose Ideen.

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