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APA-Artikel 8. Februar 2013

VP-Korosec: Wiener Krankenanstaltenverbund ist und bleibt ein Fass ohne Boden

Als "Fass ohne Boden" bezeichnet die Gesundheitssprecherin der ÖVP Wien LAbg. Ingrid Korosec die Finanzpolitik der Wiener Stadtregierung in Bezug auf die Ausgaben des Wiener Krankenanstaltenverbundes (KAV). Obwohl für Wiens Spitäler im Budget über eine Milliarde Euro vorgesehen sind, gibt es immer wieder Nachdotierungen in zweistelliger Millionenhöhe, die Akten dazu umfassen aber meist nur eine einzige Seite! Im Oktober 2012 wurden von Rot-Grün 88 Mio. Euro nachgeschossen, jetzt sollen erneut 58,8 Mio. Euro dazukommen.

 

"Wir haben damit insgesamt bis dato bereits über 146 Mio. Euro an Budgetüberschreitung! Ich kenne keine Firma in der Privatwirtschaft, wo man binnen kürzester Zeit seinen Budgetrahmen um mehr als 14 Prozent überziehen kann. Im KAV ist das dank Rot-Grüner Mehrheit ohne weiteres möglich. Wir werden diesem Treiben keinesfalls zustimmen und daher auch diese Nachdotierung ablehnen", betont Korosec.

 

"Ich frage mich, wozu wir eigentlich im Gemeinderat jedes Jahr einen Wirtschaftsplan für den KAV beschließen, wenn dann danach nach Lust und Laune einfach Geld via Gesundheitsausschuss nachdotiert wird. All diese Fragen werden die Gesundheitsstadträtin sowie der KAV-Generaldirektor im Ausschuss kommende Woche beantworten müssen. Dieses ewige Geld-Nachschießen in x-beliebiger Höhe gehört rasch abgestellt", so Korosec abschließend.

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