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APA-Artikel 8. Februar 2013

Tilak erstattete nach Gewaltvorwürfen in Tiroler Pflegeklinik Anzeige

Der Tiroler Landeskrankenhauserhalter Tilak hat nach Gewaltvorwürfen in der Landespflegeklinik Hall Anzeige erstattet und eine interne Untersuchung eingeleitet. Zudem sei die Heimanwaltschaft über die Vorwürfe informiert worden, teilte die Tilak am Freitag in einer Aussendung mit. Ein Mitglied der Belegschaft habe einem anderen vorgeworfen, körperliche Gewalt gegen Klienten anzuwenden.

Die Tilak wollte nicht bekannt geben, ob es sich dabei um einen Pfleger oder eine Pflegerin handelt, um die betroffene Person bis zur Klärung der Vorwürfe zu schützen, erklärte Tilak-Sprecher Johannes Schwamberger der APA. Das beschuldigte Mitglied der Belegschaft habe sich vorerst vom Dienst freistellen lassen.

Die Vorwürfe seien am 6. Februar geäußert worden. Derzeit sei noch völlig unklar, ob diese Anschuldigungen zu Recht erhoben worden seien. Neben der internen Untersuchung habe die Rechtsabteilung Anzeige erstattet.

Die Mitarbeiter in der Landespflegeklinik seien informiert worden. Allen involvierten Personen sei psychologische Hilfe angeboten worden. Gewalt in der Betreuung pflegebedürftiger Menschen sei "ein äußerst vielschichtiges und sensibles Thema", daher sei beim geringsten Verdacht alles zu tun, um völlige Klärung zu erreichen hieß es.

apa.at

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