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APA-Artikel 7. Februar 2013

Salzburger GKK blieb auch 2012 in den schwarzen Zahlen

Ein Minus von zwei Millionen Euro war vor einem Jahr befürchtet worden, am Ende ist es ein Überschuss von 8,8 Millionen Euro geworden: Die Salzburger Gebietskrankenkasse (SGKK) hat auch 2012 mit einer positiven wirtschaftlichen Bilanz abgeschlossen. Einnahmen von 716 Mio. Euro stehen Ausgaben von 707 Mio. Euro gegenüber, wie die SGKK am Donnerstag in einer Aussendung bekannt gab.

Der Großteil der Einnahmen, nämlich 626 Mio. Euro, stammt aus Beiträgen, der Rest kommt aus Rezeptgebühren, Leistungsersätzen und ähnlichen Quellen sowie 2,6 Mio. Euro aus dem Kassensanierungspaket des Bundes. Ausgabenseitig wurden 677 Mio. Euro für Versicherungsleistungen aufgewendet, davon drei Viertel für ärztliche Leistungen, Medikamente und Krankenanstalten. Das restliche Viertel verteilt sich auf Leistungen wie etwa Krankengeld, Wochengeld oder Heilbehelfe. Der Verwaltungsaufwand betrug mit knapp 19 Mio. Euro 2,6 Prozent des Gesamtbudgets. Weitere Ausgaben betrafen unter anderem Zahlungen an den Ausgleichsfonds der Krankenkassen oder Abschreibungen.

Mit Stichtag 1. Jänner 2013 verfügte die Salzburger Gebietskrankenkasse über Rücklagen in der Höhe von 98 Millionen Euro. "Damit können wir das Gesundheitssystem sicher durch Krisenzeiten bringen", erklärte der für Finanzen zuständige Direktor-Stellvertreter Manfred Moosleitner und verwies auch gleich darauf, dass das Geld sicher angelegt ist: 77,3 Millionen Euro sind demnach in zwei österreichischen Fonds veranlagt, die österreichische Staatsanleihen enthalten, der Rest liegt auf Festgeldkonten bei österreichischen Banken. "Finanzmarktinstrumente mit Risikopotenzial wie zum Beispiel Derivate waren für uns niemals eine Option", so Moosleitner.

apa.at

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