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APA-Artikel 7. Februar 2013

Oberösterreichischer "Transplantationsarzt" in Tirol in U-Haft

Einem 22-jährigen "Transplantationsarzt" aus Oberösterreich hat die Tiroler Polizei das Handwerk gelegt. Tatsächlich war der Mann arbeitslos und ohne festen Wohnsitz. Mit einem angeblichen Dienstvertrag als Oberarzt lockte er laut Polizei den Eltern seiner Freundin einen Bargeldbetrag in fünfstelliger Höhe heraus. Über den "Mediziner" wurde die Untersuchungshaft verhängt.

Mit seiner Geschichte machte er bei einer 23-Jährigen aus dem Tiroler Unterland offenbar Eindruck. Sie gab kurzerhand ihre Wohnung auf, eine Größere für das Paar wurde angemietet. Nachdem eine Bank einen Kredit verweigert hatte, sprangen die "Schwiegereltern in spe" kurzerhand ein.

Bei den Einvernahmen gab der Oberösterreicher schließlich zu, dass er kein Oberarzt sei, Arbeitsvertrag gebe es auch nicht und das Geld könne er auch nicht zurückzahlen. Im Auftrag der Staatsanwaltschaft Innsbruck wurde er in die Justizanstalt eingeliefert.

apa.at

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