zur Navigation zum Inhalt
 
APA-Artikel 4. Februar 2013

Krankenhaus Barmherzige Schwestern Linz: Ausgezeichnetes Lehrkrankenhaus

Krankenhäuser und klinische Abteilungen, an denen Studierende den praktisch-medizinischen Teil ihrer Ausbildung absolvieren, werden von der Medizinischen Universität Innsbruck in regelmäßigen Abständen evaluiert. Akademische Lehrabteilungen bzw. akademische Lehrkrankenhäuser, die mit ausgezeichnetem Erfolg begutachtet worden sind, erhielten im Rahmen des jährlichen Curriculums-Tages eine Urkunde von Rektor Univ.-Prof. Dr. Herbert Lochs. Für das Krankenhaus der Barmherzigen Schwestern Linz nahm Univ.-Prof. Dr. Andreas Petzer die Auszeichnung in Innsbruck entgegen. Das Linzer Ordenskrankenhaus ist auch Lehrkrankenhaus für die Medizinische Universität Graz. Weiters besteht eine enge Kooperation mit der Medizinischen Universität Wien. Durch die jahrelange Erfahrung in der Ausbildung von Studierenden, ist das Krankenhaus der Barmherzigen Schwestern Linz auch für die Kooperation mit der geplanten Fakultät in Linz hervorragend aufgestellt.

In akademischen Lehrkankenhäusern und -abteilungen absolvieren Medizinstudierende während ihres Studiums Teile des praktisch-medizinischen Unterrichts. Diese Ausbildungsstätten müssen im Sinne von Qualitätsvorgaben für die medizinische Ausbildung bestimmte Kriterien erfüllen. Der Vizerektor für Lehre und Studienangelegenheiten der Medizinischen Universität Innsbruck, Univ.-Prof. Dr. Norbert Mutz, hat dafür ein Beratungsgremium geschaffen. Mitglieder dieser Einrichtung kommen aus dem Lehrkörper, der studentischen Vertretung und des Bereiches des Vizerektors. Die Überprüfung wird alle fünf Jahre durchgeführt. Mit Hilfe eines Handbuches werden Vorort-Visitationen absolviert. "Diese Maßnahme dient der Qualitätssicherung und ist eine Auszeichnung sowie ein Gütesiegel der Medizinischen Universität Innsbruck an die Abteilungen bzw. Krankenhäuser selbst", erklärt Univ.-Prof. Dr. Norbert Mutz.

Auszeichnung und Gütesiegel Die Urkunde reflektiert ein Naheverhältnis zur Medizinischen Universität Innsbruck und belegt kontinuierliche Fortbildungsaktivitäten. Zudem bestätigt die Medizinische Universität Innsbruck damit, dass die Institution aufgrund ihres besonders hohen klinischen Standards nicht nur für den praktisch-medizinischen Unterricht, sondern auch zur Prüfungsaktivität herangezogen werden kann. "Es freut mich, dass die Begutachtungen wieder sehr positiv ausgefallen sind. Wir bedanken uns für das große Engagement aller Beteiligten bei der praktischen Ausbildung der Medizinerinnen und Mediziner von morgen", erklärt Rektor Univ.-Prof. Dr. Herbert Lochs.

apa.at

Zu diesem Thema wurden noch keine Kommentare abgegeben.

Mehr zum Thema

<< Seite 1 >>

Medizin heute

Aktuelle Printausgaben