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APA-Artikel 1. Februar 2013

Mehr als ein Jahr Onkologische Rehabilitation im Sonnberghof: Aus der Therapie zurück ins Leben

Seit Abschluss des Vertrages über onkologische Rehabilitation am 01.11.2011 wurden im Sonnberghof im Burgenland, einer Einrichtung der VAMED-Gruppe, mehr als 1.200 Patienten stationär behandelt. Durch den Abschluss des Rahmenvertrages mit dem Hauptverband der österreichischen Sozialversicherungsträger, dem sich nahezu alle Sozialversicherungsträger Österreichs angeschlossen haben, ist onkologische Rehabilitation im Sonnberghof jedem Patienten zugänglich. Die Onkologische Rehabilitation steigert die Lebensqualität der Patienten und hilft den Betroffenen, wieder erfolgreich in das Berufs- und Sozialleben zurückzufinden. Das spezielle Therapieprogramm im Sonnberghof wird durch Experten der Medizinischen Universität Wien wissenschaftlich evaluiert und begleitet.

Ziel der onkologischen Rehabilitation ist die Steigerung der Lebensqualität der Betroffenen durch die Behandlung von körperlichen, sozialen und psychischen Symptomen und von Beeinträchtigungen, die durch die Tumorerkrankung oder im Rahmen einer Krebstherapie entstanden sind. Die Betroffenen sollen wieder ein selbstbestimmtes Leben führen können und in ihr Sozial- und Berufsleben zurückfinden. Durch die Umsetzung der von den Patienten erlernten therapeutischen Übungen und psychologischen Mechanismen über den Rehabilitationsaufenthalt hinaus, lassen sich weitere Beschwerden vermeiden und Folgekosten für das Gesundheitssystem reduzieren.

Kompetenzzentrum für Onkologische Rehabilitation

Die VAMED, einer der Vorreiter im Bereich der Onkologischen Rehabilitation, ist mit dem Sonnberghof - derzeit die größte derartige Einrichtung des Landes - und mit bis dato mehr als 1.200 behandelten Patienten zum Kompetenzzentrum für Onkologische Rehabilitation in Österreich geworden. Ende 2013 wird um ein Zentrum in St. Veit (Salzburg) erweitert.

Die speziell entwickelten, interdisziplinären Rehabilitationsmethoden im Sonnberghof helfen, die spezifischen krankheits- und krebstherapiebedingten Symptome zu lindern. Im Rahmen der medizinischen Erstuntersuchung wird gemeinsam mit dem Patienten das Rehabilitationsziel festgelegt und ein individueller Therapieplan erarbeitet. Die Rehabilitation selbst basiert im Sonnberghof auf einem aufeinander abgestimmten, interdisziplinären 3-Säulen-Konzept: Neben der Physikalischen Medizin und Rehabilitation stellen die psychoonkologische Betreuung und die Lebensstilberatung wichtige begleitende Bausteine dar.

Der Erfolg der Rehabilitation beruht auf einem interdisziplinären Behandlungskonzept unter Einbeziehung von Fachärzten, diplomiertem Pflegepersonal, Physio- und Ergotherapeuten, Diätologen, Psychologen, Psychotherapeuten und Sozialpädagogen.

Das Leistungsprofil des Zentrums wurde in enger Kooperation mit der Medizinischen Universität Wien nach internationalem Vorbild und neuesten wissenschaftlichen Standards weiterentwickelt. Zudem wird es fortlaufend evaluiert. Zusätzlich zum hochwertigen therapeutischen Angebot wird im Sonnberghof eine 24-Stunden-Betreuung durch Ärzte und Pflegepersonal angeboten.

Psychoonkologie im Sonnberghof

Eine Krebserkrankung betrifft nie nur den einzelnen Menschen: Sie hat auch Auswirkungen auf Familie und Freunde und verändert die Beziehungen der Betroffenen untereinander und zu ihrer Umwelt. Das Ziel der Psychoonkologie ist die Verbesserung der Lebensqualität jedes einzelnen Patienten in jeder Phase seiner Erkrankung und die Unterstützung dabei, in den veränderten Alltag hineinzufinden. Kurzum: die Menschen vom Überleben zurück ins Leben zu begleiten. In der onkologischen Rehabilitation arbeitet ein multiprofessionelles Team aus psychoonkologisch geschulten Ärzten, Psychotherapeuten, klinischen Psychologen und Pflegepersonal zusammen. Diese Teamarbeit zielt darauf ab, medizinische, soziale und seelische Faktoren in einem ganzheitlichen Behandlungsplan zusammenzufassen. Themenschwerpunkte sind u.a. Krankheitsbewältigung, der Umgang mit Angst und Depressivität, Schmerzbewältigung, Partnerschaftsprobleme, sexualmedizinische Aspekte, gesunder Schlaf und Stressbewältigung.

Zwtl.: Architektur und Inneneinrichtung speziell abgestimmt auf die medizinischen Bedürfnisse onkologischer Patienten

Der Sonnberghof ist ein Haus der Achtsamkeit, das speziell für die onkologische Rehabilitation errichtet, gestaltet und an die Bedürfnisse von onkologischen Patienten angepasst wurde. Die Schaffung eines Ambientes der Ruhe, Kraft und Lebensfreude hatte bei der Planung oberste Priorität. Beim Sonnberghof wurden alle medizinischen Anforderungen an eine Krankenanstalt in besonderer Art und Weise anhand der Innenarchitektur und der Inneneinrichtung in Verbindung gebracht, die eine Wohlfühlatmosphäre im Sinne der Psychoonkologie ermöglicht. Beispielsweise bieten zuklappbare Spiegel in den Patientenbadezimmern die Möglichkeit der individuellen und autonomen Entscheidungsfreiheit zur eigenen Wahrnehmung. Ein weiterer Bestandteil des Innenarchitektonischen Konzeptes stellt die funktionale Dekoration dar. Die übliche Monotonie von Zimmergängen wird durch interaktive Wandbilder, die die sensomotorischen Fähigkeiten schulen, aufgehoben. Die 5 unterschiedlichen Patientenaufenthaltsräume bieten nicht nur Entspannung, sondern schärfen unter anderem mit einer Geruchsbibliothek den olfaktorischen Sinn. Beide sind oft durch die Therapie onkologischer Erkrankungen beeinträchtigt. Durch Angebote dieser Art können die Patienten auch außerhalb der Therapie selbst und aktiv ihre Sinne trainieren, um die möglichst rasche Wiedereingliederung in ihren Alltag zu unterstützen. Ein Therapiegarten und die baulich angeschlossene Heiltherme des Gesundheitszentrums Bad Sauerbrunn laden zum Entspannen und Kraft tanken zwischen den Therapien ein, zur Unterstützung der seelischen und körperlichen Regeneration.

Über die VAMED

Die VAMED wurde im Jahr 1982 gegründet und hat sich seither zum weltweit führenden Gesamtanbieter für Krankenhäuser und andere Einrichtungen im Gesundheitswesen entwickelt. In 70 Ländern auf vier Kontinenten hat der Konzern bereits rund 600 Projekte realisiert. Das Portfolio reicht von der Projektentwicklung sowie der Planung und der schlüsselfertigen Errichtung über Instandhaltung, technische, kaufmännische und infrastrukturelle Dienstleistungen bis hin zur Gesamtbetriebsführung in Gesundheitseinrichtungen. Die VAMED deckt mit ihrem Angebot sämtliche Bereiche der gesundheitlichen Versorgung von Prävention und Wellness über die Akutversorgung bis zur Rehabilitation und Pflege ab. Darüber hinaus ist die VAMED mit VAMED Vitality World der größte Betreiber von Thermen- und Gesundheitsresorts in Österreich. Im Jahr 2011 war die VAMED Gruppe weltweit für über 13.000 Mitarbeiter und ein Geschäftsvolumen von insgesamt rund 1,3 Milliarden Euro verantwortlich.

Die in diesem Pressetext verwendeten Personen- und Berufsbezeichnungen treten der besseren Lesbarkeit halber nur in einer Form auf, sind aber natürlich gleichwertig auf beide Geschlechter bezogen.

apa.at

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