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APA-Artikel 31. Jänner 2013

Österreichische Zahnärztekammer begrüßt zusätzliche Mittel für neue Kassenleistungen

Die Österreichische Zahnärztekammer gratuliert Hans Jörg Schelling zur Wiederwahl zum Vorstandsvorsitzenden des Hauptverbands der österreichischen Sozialversicherungsträger und freut sich auf eine erfolgreiche Zusammenarbeit in den kommenden vier Jahren.

Besonders erfreut sind die österreichischen Zahnärzte darüber, dass der Hauptverband nach zwei Jahren (!) "Nachdenkpause" offensichtlich endlich dazu bereit zu sein scheint, über die dort seit 2011 vorliegenden Vorschläge der Österreichischen Zahnärztekammer zu einer längst überfälligen Modernisierung des Kassenvertrages zu verhandeln und dabei auch über "Zahnspangen" und festsitzenden Zahnersatz auf Kassenkosten nachzudenken.

Völlig rätselhaft erscheint allerdings Schellings Äußerung, wonach es dabei "einmal mehr von einer Kammer, in diesem Fall jener der Zahnärzte" Widerstand gebe, denn diesen hat bisher in Wahrheit ausschließlich "seine" Sozialversicherung geleistet. Wenn er wirklich diese Einschätzung hat, dann unterliegt er dabei ganz offensichtlich einer massiven Fehlinformation durch seine eigene Büroebene.

Die Österreichische Zahnärztekammer hat sich oftmals für neue Kassenleistungen im zahnärztlichen Bereich ausgesprochen und fordert bereits seit Jahren immer wieder eindringlich die Modernisierung des zahnärztlichen Gesamtvertrages, der in seinen Grundzügen aus dem Jahr 1957 (!) stammt. Widerstand und Blockaden gegen dieses Vorhaben kamen ausschließlich von den Krankenkassen, die die Gespräche dazu im April 2011 völlig überraschend eingestellt haben.

Dass diese Blockadehaltung nunmehr - glaubt man den Äußerungen Schellings - aufgegeben wird und dass damit endlich im Sinn der Kassenpatienten zusätzliche Finanzmittel für eine moderne, soziale Zahnmedizin freigegeben werden, findet grundsätzlich selbstverständlich die volle Unterstützung der österreichischen Zahnärzteschaft.

apa.at

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