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APA-Artikel 31. Jänner 2013

Zahl der Apotheken in Deutschland deutlich gesunken

In Deutschland gibt es erstmals seit 1994 weniger als 21.000 Apotheken. Dies ergab eine Umfrage des Branchendienstes Apotheke ADHOC unter den Apothekerkammern der Bundesländer. Die Zahl der Apotheken sank demnach im vergangenen Jahr um 295 auf 20.934. Rechnerisch schloss damit beinahe an jedem Arbeitstag eine Apotheke.

Insgesamt schlossen 2012 mehr als 480 Apotheken, rund 185 wurden neu eröffnet. Besonders betroffen vom Rückgang war demnach erneut Bremen, wo fast fünf Prozent der Apotheken schlossen. Auch in Baden-Württemberg, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und im Saarland machten überdurchschnittlich viele Apotheken dicht, während in den ostdeutschen Bundesländern und in Hessen vergleichsweise wenige Apotheken zumachten.

Bereits zwischen 2000 und 2003 war die Apothekendichte gesunken. Der Trend wurde damals durch die Zulassung von Filialapotheken gestoppt. In Deutschland darf jeder Apotheker bis zu vier Apotheken betreiben. Seit 2008 sei die Tendenz wieder negativ, berichtete der Branchendienst. In den vergangenen fünf Jahren sank die Zahl der Apotheken demnach um 668.

apa.at

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