zur Navigation zum Inhalt
 
APA-Artikel 24. Jänner 2013

Salon A - Gesellschaft der österreichischen Apotheker gegründet

Verein "Salon A" steht im Zeichen des konstruktiven, interdisziplinären Meinungsaustausches. Die Keynote der ersten Veranstaltung hielt Dr. Christoph Leitl, Präsident der Wirtschaftskammer Österreich.

Engagierte Vertreterinnen und Vertreter der österreichischen Apothekerschaft gründeten im Jänner 2013 den Salon A - Gesellschaft der österreichischen Apotheker. In der konstituierenden Generalversammlung am 22. Jänner wurden Mag. Dr. Ulrike Mursch-Edlmayr zur Präsidentin und Mag. Corinna Prinz-Stremitzer zur stellvertretenden Präsidentin gewählt.

 

Der "Blick über den Tellerrand", bei dem Systempartner auf Bundes- und Landesebene sowie aus dem Hauptverband, den Kassen, der Industrie sowie der Ärzteschaft und anderen freien Berufen wesentliche Diskussionspartner und Mitglieder sein werden, soll die derzeitige Position der Apothekerschaft innerhalb des Gesundheitssystems sichern. Vor allem aber soll im proaktiven Miteinander die Rolle der Apotheker "heute und morgen" und ihre Aufgaben in der Versorgung chronisch Kranker im Sinne der Gesundheitserhaltung genau definiert werden. "Mit frischen Ideen und neuer Kraft wird Salon A dazu beitragen, den Berufsstand der Apotheker in Österreich nachhaltig in der Gesundheitsversorgung zu verankern und die Führerschaft bei versorgungsrelevanten Themen forcieren", erklärt Präsidentin Mag. Dr. Ulrike Mursch-Edlmayr das Hauptanliegen des Salon A - Gesellschaft der österreichischen Apotheker. Im Vordergrund stehen dabei all jene Aufgaben, die die Apotheker aus ihrer Kernkompetenz und ihrer akademischen Ausbildung im besonderen Maße übernehmen können. Das Modell "Primary Health Care", das sehr früh in der Prävention ansetzt, eignet sich, um frühzeitig über die bestmögliche Einbindung der Apotheker zu diskutieren. Neben dem zehnköpfigen Vereinsvorstand, sorgen zusätzlich außerordentliche Mitglieder aus unterschiedlichen Bereichen wie Politik, Wissenschaft und Wirtschaft für einen intensiven Austausch der Disziplinen. Salon A steht allen offen, die am notwendigen Meinungsaustausch der Systempartner interessiert sind und in regelmäßig stattfindenden Vorträgen, Diskussionsrunden, Round-Table-Gesprächen und Workshops miteinander ihren Blick für Neues öffnen und durchaus kontrovers diskutieren wollen. Mit seinem Programm, das das Profil der Apotheker in der extramuralen Versorgung schärfen soll, wird Salon A regelmäßig an die Öffentlichkeit gehen und sich im Rahmen des öffentlichen Diskurses zu Wort melden.

Leitl: Salon-Idee bestens geeignet zum freien Denken

Anlässlich der konstituierenden Sitzung von Salon A luden Mag. Dr. Ulrike Mursch-Edlmayr und Mag. Corinna Prinz-Stremitzer zu einem ersten konstruktiven Gedankenaustausch. Ehrengast Dr. Christoph Leitl, Präsident der Wirtschaftskammer Österreich (WKO), betonte die Rolle der Apothekerschaft in der Gesundheitsversorgung. "Die Apothekerinnen und Apotheker sind wichtige und geschätzte Partner der Wirtschaft. Die Zusammenarbeit hinsichtlich der Reform zur Konsolidierung der Gebietskrankenkassen war immer eine konstruktive und partnerschaftliche", so Leitl. Laut Leitl nehmen die Apotheker bereits jetzt eine wichtige Rolle in der Vorsorge und der niederschwelligen, extramuralen Versorgung chronisch Kranker ein, die künftig weitere Bedeutung erlangen wird. "Ich begrüße die Idee des Salon A, in dem sich die österreichischen Apotheker zum freien Denken und um kreativ für künftige Entwicklungen zu sein, treffen. Als Vertreter der freien Berufe in der WKO sehe ich notwendige Schwerpunkte sowohl in der Aus- und Weiterbildung, in der Veränderung der Rahmenbedingungen für die wirtschaftliche Entwicklung als auch im Bereich der Gesundheit, wo wir uns intensiv von der passiven Reparaturgesundheit hin zur aktiven Vorsorge bewegen. Dazu ist ein partnerschaftliches Miteinander notwendig."

apa.at

Zu diesem Thema wurden noch keine Kommentare abgegeben.

Mehr zum Thema

<< Seite 1 >>

Medizin heute

Aktuelle Printausgaben