zur Navigation zum Inhalt
 
APA-Artikel 24. Jänner 2013

Ärztefunkdienst für die heranrollende Grippewelle gerüstet

Die Grippewelle hat Österreich erreicht. Der Ärztefunkdienst der Ärztekammer für Wien reagiert mit einer Personalaufstockung und sorgt in den nächsten Tagen dafür, dass Ärztinnen und Ärzte abends, nachts und am Wochenende rund um die Uhr bereitstehen, um eine optimale Versorgung für betroffene Patienten auch außerhalb der gängigen Ordinationsöffnungszeiten zu gewährleisten.

Beim Ärztefunkdienst - erreichbar unter der Telefonnummer 141 - sind unter der Woche von 19.00 Uhr Abend bis 7.00 Uhr Früh fünf Ärztinnen und Ärzte am Telefon sowie acht fahrende Ärztinnen und Ärzte im Einsatz. Am Wochenende, von Freitagabend, 19.00 Uhr, bis Montagfrüh, 7.00 Uhr, sind sogar 13 Mediziner mit dem Ärztefunkdienst auf Visite unterwegs. "Ab sofort stehen aber ein bis zwei zusätzliche Kolleginnen und Kollegen bereit, um Wiens Grippepatienten auch nachts und am Wochenende optimal zu versorgen", kündigt der Präsident der Wiener Ärztekammer, Thomas Szekeres, an.

Szekeres verweist darauf, dass es aufgrund der geringen Bezahlung der Ärztefunkdienst-Ärzte gar nicht einfach war, das Personal entsprechend aufzustocken. Es sei dann aber doch gelungen, trotzdem Kolleginnen und Kollegen zu finden, die im Sinne der Patientenbetreuung Dienste übernommen hätten.

"Wenn die Hausärztin oder der Hausarzt keine Ordination hat, ist der Ärztefunkdienst gerade in Zeiten der Grippewelle die beste Alternative", so Szekeres. Bei lebensbedrohlichen Fällen sind die Kolleginnen und Kollegen des Ärztefunkdienstes allerdings nicht die richtigen Ansprechpartner: "In medizinischen Notsituationen ist immer unverzüglich die Wiener Rettung unter der Telefonnummer 144 anzurufen", so der Ärztekammerpräsident.

Ärztefunkdienst der Ärztekammer für Wien in den Nachtstunden, an Wochenenden und Feiertagen: Telefon 141

apa.at

Zu diesem Thema wurden noch keine Kommentare abgegeben.

Mehr zum Thema

<< Seite 1 >>

Medizin heute

Aktuelle Printausgaben