zur Navigation zum Inhalt
 
APA-Artikel 16. Jänner 2013

Ergebnisse der Patientenbefragung 2012 präsentiert

Als "Handwerkszeug, um Verbesserungen punktgenau umsetzen zu können", bezeichnete Landeshauptmann-Stellvertreter Mag. Wolfgang Sobotka die Patientenbefragung 2012 in allen 25 Landeskliniken, die heute, Mittwoch, 16. Jänner, in St. Pölten präsentiert wurde. Im Zeitraum von April bis September 2012 haben 56.400 Patientinnen und Patienten an 270 Stationen und 18 medizinischen Fächern an der Umfrage teilgenommen.

"Diese Umfrage mit einer Zufriedenheitsrate von über 90 Prozent bestätigt einmal mehr die Richtung und die Strategie der niederösterreichischen Gesundheitspolitik. Sie zeigt aber auch, wie hochqualitativ die 19.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Landeskliniken mit den Patienten umgehen", sagte Sobotka in seinem Statement. "Die Standorte mit der höchsten Zustimmung sind die peripheren Spitäler in Scheibbs, Lilienfeld, Waidhofen an der Ybbs, Waidhofen an der Thaya und Gmünd." Ein kleines Haus, so Sobotka weiter, habe eine viel familiärere Atmosphäre und biete den Patienten einen besseren Überblick und eine größere Orientierung. Ein größeres Haus hingegen habe viel komplexere Aufgaben wahrzunehmen, "die besonders für den Patienten das Gefühl erzeugen, wie finde ich mich hier zu recht." Deshalb halte Niederösterreich auch an der Dezentralität im Gesundheitswesen fest, weil diese von der Bevölkerung und den Patienten gewünscht werde. "Die Spezialkliniken Hochegg und Allentsteig sind mit über 98 Prozent Zufriedenheit an der Spitze der Bewertung", erinnerte der Landeshauptmann-Stellvertreter.

Niederösterreich nehme schon seit Jahren die Tipps und Ratschläge aus der Patientenbefragung in die operativen und strategischen Überlegungen mit auf, so Sobotka weiter. Deshalb habe sich laut der Umfrage auch das Service in den Landesspitälern verbessert. "Die Umgestaltungsmaßnahmen, Baumaßnahmen und Umstrukturierungsmaßnahmen in den Spitälern greifen und werden von den Patienten positiv angenommen", betonte der Landeshauptmann-Stellvertreter. Kommunikation und Information seien dabei ein wichtiges Mittel, um die Akzeptanz und das Einsehen der Patientinnen und Patienten in die Behandlungen und Therapien zu erhöhen. Mittlerweile bestehe an allen Spitalsstandorten die gleiche Chance, gut, bestens und ausgezeichnet gepflegt und behandelt zu werden. "Die Herausforderung bei einem Zustimmungsgrad von rund 90 Prozent bedeutet, dass wir das hohe Niveau im Bereich der Pflege und der medizinischen Betreuung halten und jene Bereiche verbessern, die noch Aufholpotenzial haben", meinte der Landeshauptmann-Stellvertreter.

apa.at

Zu diesem Thema wurden noch keine Kommentare abgegeben.

Mehr zum Thema

<< Seite 1 >>

Medizin heute

Aktuelle Printausgaben