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APA-Artikel 15. Jänner 2013

Gesundheitsreform - Ablehnung in blau-orange

Die am Dienstag im Ministerrat beschlossene Gesundheitsreform stößt bei FPÖ und BZÖ auf Ablehnung. Der freiheitliche Ärztesprecher Andreas Karlsböck warnte in einer Aussendung vor einem Belastungspaket für Patienten und einem orwellschen Überwachungspaket für die Ärzte. Kritik kam auch vom Team Stronach, Zustimmung vom Grünen Gesundheitssprecher Kurt Grünewald.

Für das BZÖ sah Gesundheitssprecher Wolfgang Spadiut keine Glanzleistung. Das "euphorische Getue" von Gesundheitsminister Alois Stöger (S) sei unangebracht. Elisabeth Kaufmann-Bruckberger vom Team Stronach forderte eine Zusammenlegung der Sozialversicherungsträger.

Als einzige Oppositionsfraktion begrüßten die Grünen die Reform. Besonders erfreulich sei, dass es in Zukunft eine gemeinsame Planung und Steuerung des Spitalsbereichs und des niedergelassenen Bereichs geben soll, so Grünewald. Die geplante Kostendämpfung müsse durch intelligente Strukturbereinigungen erfolgen und dürfe nicht zu Leistungskürzungen bei den Behandlungen führen, betonte er.

apa.at

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