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APA-Artikel 3. Jänner 2013

D: Patientenschützer: Nach Skandal Transplantationszentren schließen

Nach dem Skandal um Organtransplantationen am Universitätsklinikum Leipzig haben Patientenschützer schnelle Konsequenzen gefordert. Noch in diesem Jahr sollte die Hälfte der Transplantationszentren geschlossen werden, sagte der Vorsitzende der Deutschen Stiftung für Patientenschutz, Eugen Brysch, der "Bild"-Zeitung (Donnerstag). Dieser Schritt soll laut Brysch den schädlichen Wettbewerb zwischen den Kliniken vermeiden. "Organspende braucht Offenheit und Vertrauen statt Profit und Eitelkeit", sagte der Patientenschützer.

Am Dienstag hatte die Leipziger Uni-Klinik die Manipulationen bei Lebertransplantationen in ihrem Haus publik gemacht. Insgesamt 38 Patienten sollen fälschlicherweise als Dialyse-Fälle geführt worden sein, um sie auf der Warteliste für eine Spenderleber nach oben rutschen zu lassen. Drei Mediziner wurden bereits suspendiert. Die Staatsanwaltschaft Leipzig hat Ermittlungen aufgenommen.

apa.at

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