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APA-Artikel 2. Jänner 2013

LHStv. Kaiser: Kärnten blickt in eine gesunde Zukunft

Kärntens Gesundheitsreferent LHStv. Peter Kaiser hat heute, Freitag, im Rahmen einer Pressekonferenz in Klagenfurt eine "mehr als positive" Jahresbilanz seiner Gesundheitspolitik gezogen: "Hinter uns liegt ein erfolgreiches und erfülltes Jahr. Kärnten blickt in eine gesunde Zukunft." Die zwei wohl weitreichendsten Errungenschaften der vergangenen zwölf Monate seien die Außerstreitstellung des Gesundheitswesens durch den Beschluss der sogenannten "Kärntner Gesundheitscharta" und die Grundsatzeinigung zu einer Reform des österreichischen Gesundheitswesens auf Bundesebene. Beide seien laut Kaiser "Meilensteine der Gesundheitspolitik", weil nachhaltige Garantien für eine bestmögliche Gesundheitsversorgung und gegen eine Zwei-Klassen-Medizin.

Durch die Außerstreitstellung und die damit verbundene Erhöhung des LKH-Nettogebarungsabganges seien überdies alle Spitalsstandorte in unserem Bundesland gesichert und für Patienten wie Mitarbeiter deutliche Qualitätsverbesserungen erreicht worden, wobei der Gesundheitsreferent die Personalaufstockung in den LKH um insgesamt 20 Ärzte und 50 Pfleger als Beispiel hervorhob. "Es freut mich für die Kärntnerinnen und Kärntner, dass sich nun endgültig alle Kräfte zu einer verantwortungsbewussten Gesundheitspolitik bekennen und erkannt haben, dass die Gesundheitspolitik gemeinsam alles tun muss, um die Rahmenbedingungen für die beste Gesundheitsversorgung zu gewährleisten", so Kaiser.

Wichtige Beschlüsse konnten auch in der unter Kaisers Vorsitz geführten ersten Sitzung der Gesundheitsplattform nach der Außer-Streit-Stellung des Gesundheitswesens gefasst werden. Dabei wurden in Summe über 22 Millionen Euro zur Verbesserung der Gesundheitsversorgung beschlossen. Unter anderem soll eine Studie klare Handlungsanleitungen für eine zukunftsorientierte Ärzteausbildung bringen, wird ein Wundzentrum im Krankenhaus der Barmherzigen Brüder in St.Veit/Glan eingerichtet und werden 12,82 Millionen Euro in Baumaßnahmen sowie zur Anschaffung von medizinisch-technischer Ausstattung in den Kärntner Krankenhäusern investiert.

Als weitere Schwerpunkte seiner Arbeit nannte der Gesundheitsreferent rück- wie vorausblickend die Stärkung der Rolle der Hausärzte, die Wahrung von Patientenrechten, die Integration von Gesundheitsvorsorge in alle Lebensbereiche, beispielsweise durch eine tägliche Turnstunde, und die Suchtbekämpfung, insbesondere durch das Verbot des "Kleinen Glücksspiels".

Kaiser dankte den tausenden Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Kärntner Gesundheitswesens für ihr großes Engagement und präsentierte dazu beispielhaft ein paar beachtliche Zahlen zum abgelaufenen Jahr: so wurde im Rahmen der regionalen Gesundheitsförderung mit nunmehr 105 "Gesunden Gemeinden" die "Schallmauer" von einhundert durchbrochen, wurden von der Landesstelle Suchtprävention rund 40.000 Personen direkt oder indirekt erreicht, wurden von der Lebensmittel-Aufsicht des Landes 4.142 Kontrollen durchgeführt und 2.153 Proben gezogen, nahmen 1.348 Personen an 76 Veranstaltungen des Frauengesundheitszentrums teil, wurden insgesamt 77.786 Impfungen durchgeführt oder wurde bei der Durchimpfungsrate gegen Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) österreichweit der Spitzenwert gehalten.

apa.at

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