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APA-Artikel 12. Dezember 2012

Beginn einer neuen Krankenhaus-Ära

Nach 22 Monaten Bauzeit wurde der Zubau Nord am 12. Dezember 2012 gesegnet und eröffnet. Zahlreiche Vertreter aus der Politik - an der Spitze Landeshauptmann Hans Niessl, dem Gesundheitswesen, dem Bauwesen, der Wirtschaft und weiteren Ordenseinrichtungen der Barmherzigen Brüder aus Österreich und dem umliegenden Ausland nahmen an den Feierlichkeiten teil. Aus Rom reiste Frater Rudolf Knopp OH, 1. Generalrat des Ordens der Barmherzigen Brüder, in Vertretung für Pater Generalprior Frater Jesús Etayo Arrondo OH an. Die Segnung wurde von Diözesanbischof Dr. Ägidius Zsifkovics und Superintendent Mag. Manfred Koch durchgeführt. Im Anschluss an die Feier lud der Konvent der Barmherzigen Brüder Eisenstadt zu einer Agape und zu einem Tag der offenen Tür für die Eisenstädterinnen und Eisenstädter.

Die Ausgangssituation

Die Basis für die bisherigen Bautätigkeiten (Parkdeck, Trafostation und Energiezentrale mit Blockheizkraftwerk), den Zubau Nord sowie die kommende Sanierung des Krankenhausbestandes ist die 2008 seitens der Landesregierung bewilligte sogenannte "Zielplanung 2007". Das Gesamtkostenvolumen für diese beläuft sich, inklusive notwendiger Grundstückskäufe, in Summe auf rund 60 Millionen Euro. 40 Millionen investiert das Land Burgenland, 20 Millionen werden vom Orden der Barmherzigen Brüder beigesteuert.

Der Mensch im Mittelpunkt

Im Rahmen der Grußbotschaften und Ansprachen während der offiziellen Feier wurde vor allem betont, dass der neue Krankenhaustrakt und die kommende Sanierung des Bestandes eine Zielsetzung hat: die medizinische Versorgung für die Burgenländerinnen und Burgenländer auszubauen und zu sichern. Die Redner waren sich einig, dass die Gesundheit als wichtigstes Gut unbedingt zu schützen und zu sichern sei. Dafür müsse man, so der Tenor der Sprecher, Investitionen tätigen und sich nach vorne orientieren. Es reiche nicht "heute beste Medizin und Pflege zu bieten, sondern man müsse dies auch in Zukunft tun und darum sind wir heute hier. Weil wir gemeinsam in die Zukunft geblickt haben und gemeinsam die Vision eines modernen Krankenhauses Wirklichkeit haben werden lassen."

Veränderungen zum Wohle der Menschen

Durch den Zubau Nord vergrößert sich die Krankenhaus Grundfläche von 37.500 m2 um 12.500 m2 auf rund 50.000 m2 (entspricht in etwa einer Fläche von 7 Fußballfeldern). Auch die Zahl der Mitarbeiter ist gestiegen und beträgt aktuell rund 950 Personen.

Durch die Fertigstellung des Nord Zubaus, die Eingliederung in den bisherigen Krankenhausbestand und die Eröffnung des neuen Krankenhaustraktes ergeben sich für die Patientinnen und Patienten, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und auch für die Besucherinnen und Besucher einige grundlegende Veränderungen - die wichtigsten lauten:

- Die neue Krankenhausadresse "Johannes von Gott-Platz 1" ist ab 17. Dezember 2012 gültig.- Der neue Haupteingang am Johannes von Gott-Platz ist ab 17. Dezember in Verwendung.

- Durch die Vergrößerung wurde ein neues Leit- undOrientierungssystem notwendig, welches einerseits alle Gebäudenunmehr alphabetisch bezeichnet. Andererseits wird es zukünftigkeine Bezeichnungen mehr nach Stockwerken, sondern nach Ebenengeben. Dazu ein Beispiel: der neue Haupteingang findet sich imHaus A, Ebene 0.

Die nächsten Schritte

Als nächstes steht die Sanierung des Bestandes auf dem Programm. Mit der Fertigstellung ist Ende 2014 zu rechnen. Damit einher geht auch die Installation einer neuen Abteilung - einer Neurologie mit insgesamt 47 Betten (inkl. 4 Stroke Unit-Betten für die Akutbehandlung von Schlaganfallpatientinnen und -patienten). Weiters wird 2014 die Endausbaustufe der Abteilung für Psychiatrie und Psychotherapie erreicht sein - diese verfügt dann über 60 stationäre Betten.

apa.at

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