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APA-Artikel 12. Dezember 2012

NÖ Ärztedienst bleibt flächendeckend gesichert

Der NÖ Ärztedienst bleibt laut LHStv. Wolfgang Sobotka (V) und Landesrätin Karin Scheele (S) trotz der Kündigung einer bisherigen Vereinbarung durch die NÖ Ärztekammer per Jahresende flächendeckend gesichert. Das Land werde mit 2013 die Organisation übernehmen. Gemeinsam mit den Krankenversicherungsträgern und "144 - Notruf NÖ" werde ein Ärztedienst in den Nachtstunden unter der Woche von 19.00 bis 7.00 Uhr angeboten.

Die Zusammenführung von 141 und 144 sei eine "wesentliche und notwendige Sache", etwas Besonderes und wohl auch Einmaliges in der Versorgung in Österreich, so Sobotka in einer Pressekonferenz. "Wir sind schneller, effizienter und durch Synergien auch sparsamer."

"Für uns war es wichtig, dass die Verfügbarkeit ärztlichen Rates auch in den Nachtstunden gegeben ist", betonte Scheele. Auch der Obmann der NÖ Gebietskrankenkasse, Gerhard Hutter, zeigte sich "froh über diese gute Lösung".

Im Internet wird die Seite www.141.at neu zur Verfügung stehen. Dort können die wichtigsten Informationen zum Ärztedienst eingesehen und z.B. Apotheken oder Ärzte in der Nähe des jeweils eigenen Standorts gesucht werden.

Der NÖ Ärztedienst mit Erreichbarkeit unter der Nummer 141 wurde vor acht Jahren vom Land NÖ gemeinsam mit der Ärztekammer NÖ, den NÖ Krankenversicherungsträgern, dem Arbeitersamariterbund und dem Roten Kreuz gegründet. Ziel war, die Erreichbarkeit von praktischen Ärzten auch während der Nachtstunden an Wochentagen sicherzustellen. 2010 erfolgten auf Wunsch der Ärztekammer eine Umstrukturierung des 141-Callcenters und die organisatorische Übernahme durch "144 -Notruf NÖ". Diese Vereinbarung wurde nun seitens der Ärztekammer gekündigt.

apa.at

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