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APA-Artikel 11. Dezember 2012

Verdacht gegen steirische Ärztekammer-Funktionäre vom Tisch

Der Manipulationsverdacht gegen den Direktor der steirischen Ärztekammer, Dieter Müller, den Finanzdirektor und eine Angestellte hat sich nicht erhärtet. Wie die Ärztekammer am Dienstag mitteilte, hat die Staatsanwaltschaft das Verfahren eingestellt, die beurlaubten Personen kehrten in ihre Positionen zurück.

Im Oktober war aufgrund von Vorwürfen "von dritter Seite" eine Sachverhaltsdarstellung an die Staatsanwaltschaft gegangen. Betroffen waren Amtsdirektor Müller, der Finanzdirektor und eine weitere Angestellte, wobei die Vorhalte nicht ausgeführt wurden. Laut Medienberichten ging es um angebliche Unregelmäßigkeiten bei einer Investition in einen 80-Millionen-Euro-Immobilienfonds, der auch zur Absicherung der Ärztepensionen dient.

Kammerpräsident Herwig Lindner zeigte sich am Dienstag "erleichtert" und dankte den Betroffenen für ihre professionelle Haltung: "Wir haben immer betont, dass wir an die Unschuld der von den Vorwürfen betroffenen Personen glauben, das Ermittlungsergebnis hat das jetzt klar bestätigt." Rasch und transparent zu handeln, sei angesichts der Vorwürfe das Gebot der Stunde gewesen, um niemals den Verdacht der Vertuschung entstehen zu lassen, so Lindner.

apa.at

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