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APA-Artikel 6. Dezember 2012

RH lobt Tirol bei Gesundheitsreform 2005

Wenig auszusetzen hat der Rechnungshof (RH) in einer sogenannten Follow-up-Überprüfung von Teilbereichen der Gesundheitsreform 2005. Die Bundesgesundheitsagentur und der Tiroler Gesundheitsfonds setzten die Empfehlungen zum überwiegenden Teil um, hieß es in dem am Donnerstag veröffentlichten Bericht. Allerdings verwies der RH etwa darauf, dass die Außenstände im Zusammenhang mit der Verrechnung ausländischer Gastpatienten "immer noch erheblich" sind.

Der Bundesgesundheitsagentur hatte der RH empfohlen, auf eine Vereinheitlichung der Regionalen Strukturpläne Gesundheit (RSG) hinzuwirken sowie einheitliche Planungshorizonte zu vereinbaren, um einen bundesländerübergreifenden Vergleich der regionalen Planungen zu ermöglichen. Mit der Einrichtung eines Monitorings der RSG sei eine Grundlage für die Vereinheitlichung geschaffen worden. Noch nicht erfolgt war eine Vereinheitlichung der Planungshorizonte, monierte der RH.

Der Tiroler Gesundheitsfonds setzte demnach die Empfehlung zur zügigen Erstellung des RSG Tirol teilweise um, so hätten die Planungsarbeiten für eines von drei Modulen noch nicht begonnen.

Im Zusammenhang mit der Verrechnung ausländischer Gastpatienten hatte der RH zu einer stärkeren Koordination und regelmäßigen Abstimmung mit der Tiroler Gebietskrankenkasse geraten, was vom Tiroler Gesundheitsfonds auch umgesetzt worden sei. Die Durchlaufzeit der stationären Verrechnungsdaten konnte demnach von 1,7 Jahren auf 0,7 Jahre gesenkt werden. Auch die Außenstände gegenüber ausländischen Gastpatienten konnten verringert werden, und zwar von rund 72,1 Mio. Euro 2010 auf rund 67,6 Mio. 2011, was für den RH aber immer noch hoch war.

apa.at

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