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APA-Artikel 30. November 2012

Kaiserin-Elisabeth-Spital wird modernes Pflegewohnhaus

Nach achtzehn Monaten Vorbereitungszeit ist mit heute, 30. November 2012, die Übersiedelung der SpitalsmitarbeiterInnen und die Verlagerung der medizinischen Leistungen in andere Gemeindespitäler endgültig abgeschlossen. Bis zuletzt hat die Chirurgische Abteilung mit dem Schilddrüsenzentrum noch operiert. "Gestern standen wir noch im OP im Kaiserin-Elisabeth-Spital und am Montag, vier Tage später, operieren wir bereits unsere PatientInnen in der Rudolfstiftung", so Michael Hermann, der zukünftig die 2. Chirurgische Abteilung mit Schwerpunkt für Schilddrüsenerkrankungen in der Krankenanstalt Rudolfstiftung leiten wird. Menschen mit Schilddrüsenerkrankungen werden darüber hinaus auch im Wilhelminenspital betreut.

Bereits in den vergangenen Monaten sind Abteilungen und MitarbeiterInnen nach und nach erfolgreich übersiedelt, wie etwa die Akupunkturambulanz in das Krankenhaus Hietzing (Areal des Neurologischen Zentrum Rosenhügel). Die medizinische Abteilung mit Schwerpunkt Kardiologie und Angiologie wurde Ende November 2012 mit der 1. Medizinischen Abteilung im Donauspital zusammengelegt. Die Ambulanzen für Rheumatologie und Osteologie stehen den PatientInnen bereits seit Anfang November im Sophienspital zur Verfügung. Darüber hinaus finden sich auch im Krankenhaus Hietzing, im Wilhelminenspital und im Kaiser-Franz-Josef-Spital Ambulanzen für Rheumatologie und Osteologie. "Das Wiener Spitalskonzept ist verbunden mit einer Modernisierung der öffentlichen Spitäler und einer Schwerpunktsetzung auf sechs große KAV-Krankenhäuser und das AKH. Somit wird die bestmögliche medizinische Versorgung der Wienerinnen und Wiener weiter sichergestellt", so die Wiener Gesundheitsstadträtin Sonja Wehsely. "Ich möchte großes Lob und meine persönliche Anerkennung für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aussprechen, die die großen Veränderungen mittragen und ausgesprochen konstruktiv an dem Prozess mitgewirkt haben", betont Wilhelm Marhold, Generaldirektor des Wiener Krankenanstaltenverbundes.

Neues Pflegewohnhaus entsteht am Standort

Eines der Ziele des Wiener Spitalskonzeptes 2030 ist es, neben der Konzentration der akuten Spitalsversorgung eine Vermehrung von Pflegebetten für pflege- und betreuungsbedürftige, meist ältere Wienerinnen und Wiener zu schaffen. Deshalb wird am Standort des jetzigen Spitals in der Huglgasse ein neues modernes Pflegewohnhaus mit sozialmedizinischer Betreuung für 336 hoch betagte und chronisch kranke Menschen errichtet. Sie werden dort rund um die Uhr medizinisch, therapeutisch und pflegerisch versorgt. Das Pflegewohnhaus Rudolfsheim Fünfhaus wird bis zum Jahr 2015/16 fertig gestellt sein.

apa.at

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