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APA-Artikel 30. November 2012

Oberhauser: Politische Instrumentalisierung kranker Kinder vehement abzulehnen

Als "völlig haltlos, absurd und sachlich unrichtig", bezeichnete SPÖ-Gesundheitssprecherin Sabine Oberhauser die Vorwürfe der ÖVP-Abgeordneten Rasinger und Schittenhelm im Gesundheitsausschuss gegen die SPÖ, wonach man nicht bereit wäre, Mittel für die Kinderhospiz freizumachen. "Hier wird auf dem Rücken kranker Kinder und deren tragischen Schicksal mit falschen Vorwürfen versucht, dem Gesundheitsminister und mir soziale Kälte zu unterstellen, obwohl beide ÖVP-Abgeordneten genau wissen, dass der Gesundheitsminister für Kinderhospize gar keine Mittel freimachen kann, weil dies in die Gesetzgebung und Vollziehung der Bundesländer fällt", kritisierte Oberhauser am Donnerstag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst.

Zudem unternehme der Gesundheitsminister alles im Rahmen seiner Zuständigkeit Mögliche, dass ausreichende Angebote der Palliativpflege und Hospizarbeit für Kinder und Jugendliche in Österreich angeboten werden. "Die Palliativversorgung ist ein medizinisches Angebot, das ist ein gesetzlicher Auftrag, den die Krankenversicherungsträger wahrnehmen. Es ist einfach falsch und politisch unredlich zu behaupten, 70.000 Kinder würden in Österreich keine Krankheitsbetreuung finden", sagte die SPÖ-Gesundheitssprecherin zu den Aussagen Schittenhelms.

Die Hospizversorgung ist Teil der Pflegeversorgung und obliegt somit den Institutionen des jeweiligen Bundeslandes. "Aber Bundesminister Stöger ist auch hier aktiv, die Hospiz- und Rehabilitationsbetreuung schwer kranker Kinder wurde im Kindergesundheitsdialog aufgegriffen und in die Kindergesundheitsstrategie übernommen, weiters hat er eine Bedarfsstudie dazu in Auftrag gegeben", betonte Oberhauser.

apa.at

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