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APA-Artikel 21. November 2012

Schittenhelm: HPV-Impfung - ein Schritt weiter!

"Wir sind wieder einen Schritt weiter gekommen!". Mit diesen Worten begrüßte ÖVP-Frauensprecherin Abg. Dorothea Schittenhelm den heutigen Beschluss des Gleichbehandlungsausschusses, den Antrag auf verpflichtende Durchführung der HPV-Impfung bei jungen Mädchen an den Gesundheitsausschuss zu verweisen.

 

Die "Humane Papillom-Viren" (HPV) werden als Hauptverursacher des Gebärmutterhalskrebses gesehen. "Mit einer einfachen Impfung möglichst aller jungen Mädchen noch vor deren erstem Geschlechtsverkehr könnte die Zahl der später an diesem Krebs erkrankenden Frauen erheblich reduzieren und solcherart Leben retten. Österreich hinkt bei dieser wichtigen und sinnvollen Vorsorgemaßnahme im internationalen Vergleich stark hinterher. Das wollen und können wir aufholen, wenn sich der zuständige Gesundheitsausschuss dieses Themas annimmt und eine Beschlussfassung herbeiführt, die Leben retten kann", sagte Schittenhelm nach der heutigen Sitzung des Gleichbehandlungsausschusses.

 

"In dieser Frage ziehen die Frauen an einem Strang", freut sich Schittenhelm über die einstimmige entsprechende Beschlussfassung im Gleichbehandlungsausschuss, das Thema an den Gesundheitsausschuss zu verweisen. "Die Impfung kostet etwa acht Millionen Euro - das sind 330 Meter Autobahn. Je nach Absatzmenge wird die Impfung auch billiger. Mit kluger Gebarung im Gesundheitsressort lässt sich je nach Verhandlungsgeschick mit den Pharmafirmen dieses Geld sicher aus anderen Bereichen umschichten und hier wirkungsvoll einsetzen."

 

"ÖVP-Gesundheitssprecher Abg. Dr. Erwin Rasinger: "Ich bin von der positiven Wirkung der HPV-Impfung überzeugt und werde mich mit ganzer Kraft bei Gesundheitsminister Stöger dafür einsetzen, dass die HPV-Impfung auch in Österreich für alle möglich wird. Jedes später dadurch gerettete Leben ist diese Anstrengung wert. Der Minister ist nun gefordert, endlich aktiv zu werden. Prävention darf nicht nur ein Lippenbekenntnis sein", sagte Rasinger. "Eine so wichtige, lebensrettende Maßnahme darf nicht am Geld scheitern."

apa.at

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