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APA-Artikel 16. November 2012

Viele Ärzte sprechen nach Geburten zu wenig mit Müttern

Ärzte und Hebammen sprechen nach Geburten zu wenig mit den Müttern. Zu diesem Ergebnis kommt eine am Donnerstag in Wuppertal und Gütersloh veröffentlichte Umfrage der Barmer GEK und der Bertelsmann Stiftung. Zwar zeigten sich die befragten Mütter mit ihrer Betreuung durch Hebammen und Ärzte insgesamt hoch zufrieden. Allerdings fehle besonders nach der Geburt oft ein Austausch zwischen Mutter und Arzt.

Mehr als ein Viertel der Frauen mit einer Kaiserschnittentbindung gab an, dass niemand mit ihnen nach der Geburt gesprochen habe. Wenn es denn eine Besprechung gab, fiel diese zumeist knapp aus: Mit Hebammen dauerte sie bei gerade einmal sieben Prozent der Mütter länger als 30 Minuten, mit Ärzten waren nur zwei Prozent der Befragten länger als eine halbe Stunde im Gespräch.

Noch geringer fällt die Gesprächsbereitschaft von Ärzten und Hebammen bei natürlichen Geburten aus - hier hatte ein Drittel der Frauen im Nachhinein keine Gelegenheit zu einem Gespräch. Die Erhebung basiert auf der Befragung von 1504 Frauen.

apa.at

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