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APA-Artikel 15. November 2012

Nationalrat - Csörgits: Vorsorge und Früherkennung von Brustkrebs wichtig

"Im Gesundheitsbudget 2013 ist es auch im Bereich des Gender Budgeting zu besseren Bedingungen - vor allem im Bereich der Gesundheitsvorsorge - gekommen", erklärte SPÖ-Sozialsprecherin Renate Csörgits heute, Donnerstag, im Nationalrat. Ziel ist es, dass in Österreich eine flächendeckende Möglichkeit zur Brustkrebsfrüherkennung entsteht. "Allen in Österreich lebenden Frauen zwischen 45 und 70 Jahren soll dieses Untersuchungsprogramm zur Verfügung stehen", betonte Csörgits. Brustkrebs ist mit 28 Prozent die häufigste Krebserkrankung und die häufigste Krebstodesursache bei Frauen. "Hier muss alles daran gesetzt werden, dass mehr Frauen zu den Vorsorgeuntersuchungen gehen", so Csörgits.

Auch auf einen wichtigen Punkt in der Armutsbekämpfung, die bedarfsorientierte Mindestsicherung, ging die Abgeordnete in ihrer Rede ein. "Wir haben es geschafft, dass 32.000 Menschen, die die bedarfsorientierte Mindestsicherung bezogen haben, wieder in Beschäftigung sind", zeigte sich Csörgits erfreut. Durch die Einführung der bedarfsorientierten Mindestsicherung profitieren ehemalige Sozialhilfeempfänger mitunter davon, nun im Besitz einer E-Card zu sein. Damit wurde Diskriminierungen entscheidend entgegengewirkt. Mit der E-Card erhalten Bezieher der Mindestsicherung nun den gleichen Rechtsanspruch. "Dies ist ein wichtiges Instrumentarium, um den Gesundheitszustand aller Österreicherinnen und Österreicher zu heben", so die Abgeordnete.

apa.at

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