zur Navigation zum Inhalt
 
APA-Artikel 15. November 2012

Industrie: eHealth stärker nutzen

"eHealth bedeutet nicht nur Einsatz von Informationstechnologie im Gesundheitswesen, sondern bringt besseren Service, mehr Qualität sowie Transparenz für Patientinnen und Patienten", so der Generalsekretär der Industriellenvereinigung (IV), Mag. Christoph Neumayer, anlässlich der heute, Donnerstag, stattfindenden Veranstaltung "Gesundheit im Dialog" in Kooperation mit Bayer Austria. Zudem schaffe eHealth einen Mehrwert im Gesundheitswesen und unterstützte eine optimale Gesundheitsversorgung.

Die Industrie begrüßt daher den diese Woche erfolgten Nationalratsbeschluss zum Gesundheitstelematikgesetz 2012, "die Elektronische Gesundheitsakte (ELGA) ist ein wichtiger Baustein für eine Spitals- und Gesundheitsreform", so der IV-Generalsekretär. Die elektronische Gesundheitsakte ermöglicht nicht nur eine Steigerung der Prozess- und Ergebnisqualität in der Gesundheitsversorgung, sondern ist auch ein Instrument zur Verbesserung der dringend notwendigen sektorenübergreifenden Versorgung für die Patientinnen und Patienten", so Neumayer. "Denn mit Gesundheitsausgaben von 11 Prozent des BIP gehört das österreichische Gesundheitssystem zu den teuersten innerhalb der OECD. Diese hochwertige Versorgung aufrechtzuerhalten, zu verbessern und vor allem nachhaltig finanzierbar zu gestalten, ist eine Aufgabe, der sich die Verantwortlichen endlich stellen müssen. Einer raschen Umsetzung von ELGA darf nichts mehr im Weg stehen", betonte Neumayer. Im Sinne einer möglichst effizienten und effektiven Einführung von ELGA müssen wettbewerbsverhindernde Monopolstellungen dabei vermieden sowie Errichtung und Betrieb der zentralen ELGA-Systemkomponenten jedenfalls am freien Markt ausgeschrieben und vergeben werden.

"Die Bedeutung von eHealth geht aber weit über ELGA hinaus. Die Möglichkeiten elektronischer Kommunikation, wie telemedizinische Dienste, müssen umfassend genutzt werden. Durch die Vernetzung der Beteiligten können die Versorgung verbessert und vermeidbare Kosten reduziert werden", fügte der Generalsekretär hinzu. "Die eHealth Anwendungen müssen praxisnah und benutzerorientiert sein, um Akzeptanz und breiten Einsatz zu sichern. Zudem ist es sehr wichtig, das enorme Know-how der Wirtschaft in diesem Bereich zu nutzen", erklärte Neumayer.

Hinweis: Veranstaltung Gesundheit im Dialog "eHealth in Österreich - Realität oder Zukunftsmusik?"

Beginn 18:15 Uhr (Einlass 17:45 Uhr) Haus der Industrie, Schwarzenbergplatz 4, 1031 Wien

Details zur Veranstaltung finden Sie unter http://www.iv-net.at/e217

 

apa.at

Zu diesem Thema wurden noch keine Kommentare abgegeben.

Mehr zum Thema

<< Seite 1 >>

Medizin heute

Aktuelle Printausgaben