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APA-Artikel 12. November 2012

Hundstorfer plant Zuckerl für "Sozialjahr"

Das Konzept von Sozialminister Rudolf Hundstorfer zum Sozialjahr steht.

ÖSTERREICH (Sonntagsausgabe) liegt eine entsprechende Punktation aus dem Sozialministerium vor. Demnach plant Hundstorfer Zuckerl, damit er die nötigen 6.500 Freiwilligen für das "Sozialjahr" zusammenbringt. Für kommenden Donnerstag hat der Sozialminister zu einem Gipfel mit den Hilfsorganisationen geladen.

Hier die Details seines Konzepts:

+ Männer und Frauen ab 18 Jahren können am Sozialjahr teilnehmen. Sie erhalten 1.386 Euro brutto 14 Mal im Jahr.

+ Mindestens 180 Stunden ihres Dienstes können die Teilnehmer als Ausbildung anrechnen lassen - etwa für jene des Rettungssanitäters oder Heimhelfers. Besonderes Zuckerl: Beim Aufnahmetest für das Medizinstudium soll das Sozialjahr einen Punktevorsprung bringen. Auch für Fachhochschulen und die Ausbildung als Kindergarten-Assistentin bringt der Dienst Vorteile.

+ Abwicklung: Eine eigene Agentur soll sich um die Abwicklung zwischen Trägern und Interessenten kümmern.

+ Unbezahlte Freiwilligen-Arbeit wird nach Wunsch vor allem der Caritas durch "attraktive Rahmenbedingungen" aufgewertet.

+ Hundstorfer beziffert die Kosten mit 147 Millionen Euro pro Jahr, das sind fünf mehr als der Zivildienst 2011. Die Träger müssten "nur" 40 Millionen übernehmen (beim Zivildienst sind es 43 Millionen Euro.

Die Hilfsorganisationen kündigen erstmals ihr Ja an. Bernd Wachter von der Caritas: "Im Großen und Ganzen ist das Modell gescheit gemacht." Auch das Rote Kreuz signalisiert nun erstmals Zustimmung.

apa.at

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