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APA-Artikel 9. November 2012

Regierungsklausur - Oberhauser: Hervorragendes österreichisches Gesundheitssystem wird weiter ausgebaut

"Die österreichische Bundesregierung investiert in den Ausbau von Gesundheitsleistungen, während andere EU-Staaten im Sozial- und Gesundheitsbereich drastisch kürzen", zeigte sich SPÖ-Gesundheitssprecherin Sabine Oberhauser angesichts der Ergebnisse der Regierungsklausur im Bereich Gesundheit erfreut. Mit der Leistungserweiterung der Zahnambulatorien der Krankenkassen, der Einführung eines Krankengelds für Selbständige und kleine UnternehmerInnen, der Erweiterung des Unfallversicherungsschutzes bei Wegunfällen, der Erweiterung der Liste der Berufskrankheiten sowie dem Entfall der E-Card-Gebühr für Angehörige werden weitere Verbesserungen für die Menschen in unserem Land - auch in Zeiten einer Wirtschaftskrise - umgesetzt, so Oberhauser. 

 

Um für selbständig erwerbstätige Personen das existenzbedrohende Risiko einer lang andauernden Krankheit zu minimieren, wird ein Anspruch auf Krankengeld ab dem 43. Tag der Arbeitsunfähigkeit eingeführt. Die tägliche Unterstützung beträgt rund 27 Euro pro Tag. Darüber hinaus gibt es für Selbständige die Möglichkeit, sich bereits ab dem 4. Tag der Arbeitsunfähigkeit mit einer leistbaren freiwilligen Zusatzversicherung für den Krankheitsfall abzusichern. "Ein wichtiger Schritt zur Absicherung für UnternehmerInnen, bei denen die Führung des Betriebes von der eigenen Arbeitskraft abhängig ist", so Oberhauser.

 

Erfreut zeigt sich die SPÖ-Gesundheitssprecherin auch über das erweiterte Angebot der Zahnambulatorien der Krankenkassen: "Künftig erhalten die Versicherten eine umfassende zahnmedizinische Versorgung entsprechend dem Angebot von niedergelassenen ZahnärztInnen zu einem leistbaren Preis. Im Leistungsangebot sind dann etwa auch medizinisch indizierte Zahnspangen enthalten. Dadurch erhalten die Versicherten ein günstigeres Angebot.

 

Als "weitere positive sozial- und gesundheitspolitische Fortschritte" bezeichnete Oberhauser die Erweiterung des Unfallversicherungsschutzes bei Wegunfällen auf Personen, die keine gesetzliche Aufsichtspflicht für Kinder haben; die Erweiterung der Liste der Berufskrankheiten, unter anderem auch auf chronische Erkrankungen der Sehnenscheiden oder der Rhinopathie, einer Vorstufe des Asthmas; sowie den Entfall der E-Card-Gebühr für Angehörige, bislang mussten Versicherte das Service-Entgelt für die E-Card in der Höhe von 10 Euro nicht nur für sich, sondern auch für Angehörige zahlen.

 

"Das ist ein Gesundheitspaket für die Versicherten, das zur finanziellen Entlastung und zum Ausbau von Behandlungen und Unterstützungen im Krankheitsfall beiträgt. Damit machen wir unser Gesundheitssystem, das zu den besten der Welt zählt, noch besser", so die SPÖ-Gesundheitssprecherin.

apa.at

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