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APA-Artikel 9. November 2012

NÖGKK-Hutter begrüßt Gesetz zur umfassenden Versorgung in den Kassen-Zahnambulatorien

"Mit der soeben beschlossenen Regierungsvorlage von BM Stöger ist eine langjährige Forderung der Sozialversicherung zur besseren Versorgung in den kasseneigenen Zahnambulatorien umgesetzt worden", begrüßt NÖGKK-Obmann Gerhard Hutter den gesetzlichen Vorstoß von Gesundheitsminister Alois Stöger. Hutter: "Implantate, festsitzende Zahnspangen u. ä. können damit in Zukunft auch in unseren zwölf Zahnambulatorien angeboten werden."

Für Hutter bedeutet dieses richtungsweisende Gesetz nicht nur die Beseitigung einer Ungleichbehandlung der kasseneigenen Ambulatorien mit den niedergelassenen Zahnärzten, sondern vor allem eine klare Verbesserung für die 140.000 Patienten, die pro Jahr in die NÖGKK zur Zahnbehandlung kommen. "Bis jetzt mussten wir unsere Kunden für festsitzenden Zahnersatz etc. wegschicken! Es ist nicht einzusehen, dass unserer Stammklientel nur ein Teil des Leistungsangebotes zur Verfügung steht. Und unsere Zahnärzte, die auf hohem Niveau behandeln, nur einen Teil ihres Könnens in der Praxis einsetzen dürfen." Dieses "Weiterschicken" war besonders beim - oft angstbesetzten - Besuch des Zahnarztes unangenehm, weil gerade hier das vertraute Arzt-Patienten-Verhältnis eine große Rolle spielt. Ab jetzt kann lückenlos therapiert werden - und das ist jedenfalls zum Vorteil des Patienten!

Darüber hinaus können die Kassenambulatorien ihrem Versorgungsauftrag noch besser nachkommen, kommt doch zur flächendeckenden Versorgung jetzt auch die gesamte Palette der Kassen- und Privatleistungen dazu. Hutter: "Das Gesetz ist damit im Sinne einer Gesamtversorgung die logische Folge einer jahrelangen Entwicklung, nachdem bereits vor über zehn Jahren die Kronen und vor kurzem auch die Mundhygiene in unseren Instituten zu sozial verträglichen Tarifen und in hoher Qualität angeboten werden dürfen." Weiterer Patientenbonus: bei den oben genannten Leistungen hat sich gezeigt, dass die sozial verträglichen Kassentarife auch Regulativfunktion für den niedergelassenen Bereich haben und die Patienten damit eine größere Wahlfreiheit bekommen.

apa.at

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