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APA-Artikel 9. November 2012

SGKK: Höchststand bei Versicherten

Im Jahr 2011 waren 443.000 Salzburger und Salzburgerinnen bei der SGKK versichert - das stellt einen historischen Höchststand dar. Ein rundes Viertel waren beitragsfrei mitversicherte Angehörige, vor allem Kinder. Die beitragspflichtig Versicherten zahlten im Durchschnitt 1.351 Euro im Jahr an Krankenversicherungsbeitrag. Stark steigend ist der Anteil der Pensionisten an den Salzburger Versicherten - er bewegt sich in Richtung 30 Prozent. "Die SGKK ist nach dem Alter ihrer Versicherten noch immer eine sehr junge Gebietskrankenkasse. Das Durchschnittsalter und damit der Anteil der Pensionisten steigt allerdings an - und damit die Ausgaben für Gesundheitsleistungen", betont SGKK-Obmann Siegfried Schluckner.

Die SGKK liegt mit 443.000 Versicherten eine kleine Krankenversicherung (6. Stelle unter den Gebietskrankenkassen). Bereits 93.000 ihrer Versicherten sind Pensionisten - deren Anteil stieg seit 2009 um 1,5% an. Dennoch ist Salzburg ein junges Bundesland. Dies wirkt sich bei den Gesundheitsausgaben positiv aus. So liegt die SGKK z.B. mit Medikamentenausgaben von 284 Euro jährlich pro Kopf weit unter dem Bundesschnitt von 336 Euro. Die Pro-Kopf-Medikamentenausgaben für Pensionisten betragen allerdings 838 Euro. Insgesamt verbrauchen Pensionisten rund 47 Prozent der Ausgaben für Gesundheitsleistungen obwohl ihr Anteil an den Versicherten nur 28,3% beträgt.

"Erfreulicherweise steigt dank besserer Lebensbedingungen und medizinischer Leistungen die Lebenserwartung weiter an. Aber das stellt die Krankenversicherungen natürlich vor die Herausforderung, steigende medizinischen Leistungen zu finanzieren", betont Obmann Schluckner.

Trotz der relativ jungen Altersstruktur hat Salzburg die drittmeisten Spitalstage pro Anspruchsberechtigten - nach Kärnten und Oberösterreich und noch vor Wien. Bei den Ausgaben für Ärzte liegt Salzburg dagegen ungefähr im Bundesdurchschnitt, bei denen für Medikamente deutlich darunter.

Von ihren Versicherten erhielt die SGKK rund 599 Millionen Euro an Beitragseinnahmen. Der größte Teil - rund 550 Millionen Euro - fließt in die Finanzierung von Spitälern, von ärztlichen Leistungen und Medikamenten. Der Rest wird für Bereiche wie Mutterschaftsleistungen, Krankengeld und Gesundheitsförderung verwendet.

"Die SGKK hat fast immer positiv bilanziert und konnte daher Geld zurücklegen. Wir können daher auch in wirtschaftlich schlechten Zeiten die Aufrechterhaltung unseres guten Versorgungsniveaus garantieren", erklärt Siegfried Schluckner.

http://www.sgkk.at  - Aktuell/Zahlen,Daten,Fakten

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